Mathias Döpfner und das Geschwätz von der „Gratiskultur“ im Internet

Für Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Axel Springer Verlags, und viele seiner Verlegerkollegen ist die sogenannte “Gratiskultur” im Internet der Grund warum wir dringend ein Leistungsschutzrecht brauchen. Doch bei hellerem Lichte betrachtet, ist das doch eher nur Geschwätz von Leuten, die entweder noch nicht in der vernetzten Welt angekommen sind, oder um jeden Preis ein Geschäftsmodell retten wollen, welches in der bisherigen Form keine Daseinsberechtigung mehr hat.

Mit dem Ettiket “Gratiskultur” wird behauptet, dass die Internet Nutzer partout der Meinung seien, die Welt sei kostenlos und das sie einfach alles haben können, ohne dafür bezahlen zu müssen. Es sei eine idealisierte, romantische, ja kommunistische Vorstellung die im Internet vorherrsche und die es nun endgültig auszumerzen gelte. Diese unwissenden und verständnislosen Menschen sind, wenn nötig mit legislativer Gewalt, auf den Boden der kommerziellen Realtiät zurück zu holen. Da und dort wird auch von Umerziehung gesprochen, die notwendig sei um die richtigte alte Ordnung wiederherzustellen.

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