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Slaask – Ein interessantes Online-Chat-Widget für Slack

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Mit Slaask taucht ein weiteres Online-Chat-Tool für Websites mit Slack-Integration auf. Die Preise stehen noch nicht fest, aber es soll auch weiterhin eine Free-Version geben. Interessant ist, dass man mehrere Widgets für mehrere Websites in einem Slack Account führen kann. Etwas, was Talkus oder Chatlio meines wissens, nicht bieten. Ich habe es hier auf dieser Site mal testweise integriert. Zum Anpassen bzw. Übersetzen der Standardmeldungen bin ich allerdings noch nicht gekommen.

Update vom 27. April 2016

Drift ist eine weitere Lösung mit ähnlichem Funktionsumfang.

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Ist es wirklich sinnvoll in der Schweiz noch in DAB+ zu investieren?

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Ich höre relativ viel Radio. Am morgen beim Aufwachen, um 12:30 vor dem Mittagsschläfchen, am Abend beim Kochen und bei vielen anderen Tätigkeiten, die nicht meine volle Aufmerksamkeit verlangen. Ich habe sogar einen DAB+ Empfänger, doch ich wüsste nicht, wann ich den das letzte Mal eingeschaltet habe und ich werde den wohl bald auf Ricardo entsorgen.

Mehr oder weniger alle Radiostationen dieser Welt können via Internet ’empfangen’ werden und so ziemlich jede, auch nur halbwegs interessante Sendung, ist als Podcast verfügbar. Ich höre Radio via Smartphone, via Tablet und via Computer, sowohl Zuhause, im Büro, als auch unterwegs. In der Schweiz, mit unseren gut ausgebauten Netzen ist das völlig problemlos. Und wer schon einmal in einem Tesla gefahren ist, weiss, wie die Zukunft der Auto-Innenausstattung aussieht. Es ist völlig unbestritten, dass sehr bald jedes Fahrzeug mit dem Internet verbunden sein wird und selbst in alten Fahrzeugen können Smartphones angeschlossen werden.

Vor ein paar Tagen hat das Bundesamt für Strassen ASTRA bekannt gegeben, dass sie 30 Millionen Franken in die DAB+ Infrastruktur in Strassentunnels investieren. Es wäre wohl sinnvoller, dafür zu sorgen, dass in den Strassentunnels der Internet-Empfang gewährleistet ist und dass die Schweiz auch den mobilen Breitband-Internet-Zugang als Basisinfrastruktur für die ganze Bevölkerung und die Wirtschaft versteht. DAB+ ist eine Technologie ohne Zukunft. Es gibt nur ein Netz, auf welches wir uns konzentrieren müssen, und das heisst Internet.

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Montreux Jazz Festival 2016 – Morgen beginnt der Vorverkauf

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Ich kenne zwar jedes Jahr immer weniger von den Künstlern, die in Montreux ihr Bestes geben. Aber ich freue mich trotzdem auf ein paar entspannte Tage mit, ziemlich sicher, guter Musik in fantastischer Ambiente. Dank Airbnb ist auch schon für die Unterkunft gesorgt und morgen um 10:00h geht es los mit dem Ticketverkauf.

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Ein Internet ohne verlinkbare Musik schadet dem Musikschaffen

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Die Musikindustrie will, dass es im Netz nur noch die grossen Streaming-Dienste geben soll. Damit schadet sie aber dem Musikschaffen massiv, denn die wichtigste Funktion im Web ist der Link.

Wenn ich auf einen Song aufmerksam machen will, dann kann ich nicht auf Spotify oder iTunes verlinken, weil ich ja nicht davon ausgehen kann, dass die Person, die den Link klickt auch über einen entsprechenden Account oder Client verfügt.

Darum sind Dienste wie YouTube oder Bandcamp so attraktiv, weil sie eben das Verlinken und einbetten ermöglichen. Der Link, ist grundlegend für das (Ver-)teilen von Inhalten im Internet.

Dadurch, dass es so einfach ist, Inhalte miteinander zu verbinden, ist es für alle möglich, dass ihre Musik via Link bekannt gemacht und entdeckt wird.

Natürlich sind internationale Top-Acts nicht darauf angewiesen, die restlichen 99.9% der weltweit tätigen Musikschaffenden allerdings schon.

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Nein, Google weiss nicht alles über jeden, andere schon.

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Letzte Woche hat Christian Dorer, der Chefredaktor der Aargauer Zeitung, in einem Kommentar zu den ‘Panama Papers’ den Satz geschrieben: «Gerade Google weiss alles über jeden.»

Ein Satz, der, so plausibel er klingen mag, mit der Realität wenig zu tun hat und die nötige netzpolitische Debatte in eine falsche Richtung lenkt. Das später im Beitrag aufgeführte Szenario, dass ein Google Mitarbeiter vielleicht dereinst veröffentlichen könnte «welche Websites die tausend wichtigsten Persönlichkeiten dieser Welt in ihren geheimen Momenten besuchen», suggeriert, dass Google von allen Menschen, die das Internet nutzen, die komplette Webbrowser-History kenne.

Diese Aussage ist falsch und zielt in der Frage, wer welche Daten speichert und nutzen kann, auf den falschen Feind. Google weiss nur von den Menschen, die einen Google Account haben, dort beim Surfen eingeloggt sind und das aufzeichnen der Surfaktivitäten zulassen, welche Websites sie besucht haben.

Wenn die Revision des BÜPF und das neue Nachrichtendienstgesetz allerdings nicht durch die Referenden gestoppt werden, wird es so sein, dass wir uns der Überwachung und Aufzeichnung solcher Daten nicht mehr entziehen können.

Ich kann mich bei Google dagegen entscheiden, diese Daten aufzuzeichnen, bei den Nachrichtendiensten hingegen nicht. Darum ist es so wichtig, dass das neue Nachrichtendienstgesetz NDG an der Referendums-Abstimmung abgelehnt wird und dass das Referendum zur BÜPF-Revision zustande kommt.

Es ist natürlich wichtig, dass wir kritisch gegenüber den grossen Internet-Konzernen wie Facebook, Google usw. bleiben. Derzeit liegen aber zwei reale politische Projekte zur Erweiterung der staatlichen Überwachung auf dem Tisch und auf diese sollten wir uns darum im Moment auch konzentrieren.

 

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Fall Aebersold/Buser: Wir brauchen eine Debatte über Behörden-PR

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Der Fall liegt zwar schon einige Jahre zurück, weil aber damals derselbe Berater involviert war, wie bei der, kürzlich durch Dominik Feusi in der BaZ publizierten, Öffentlichkeits-Manipulations-Strategie für den Alpiq-Konzern, ist es verständlich dass der Betroffene Marcos Buser die Geschichte erneut ans Tageslicht holt.

Es sieht derzeit danach aus, dass eine Behörde mindestens in Erwägung gezogen hat, einen unliebsamen Kritiker durch gezielte öffentliche Diskreditierung mundtot zu machen. Dies unter Beihilfe der professionellen Manipulations-Dienstleistungen einer Agentur, die, wie wir mittlerweile wissen, vor nichts zurückschreckt, um ihre Kunden zufrieden zu stellen.

Wir sollten langsam aber sicher eine Debatte darüber führen, ob und unter welchen Bedingungen es eigentlich opportun ist, dass die Verwaltung und andere Organisationen, die in mehrheitlich öffentlichem Besitz sind, sich den Mitteln und Werkzeuge der Öffentlichkeits-Manipulation bedienen, um ihre Interessen durchzusetzen.

Es ist klar, ein komplettes Kommunikations- oder PR-Verbot für die Verwaltung zielt in die falsche Richtung. Denn natürlich wollen wir möglichst direkt aus der Quelle informiert werden und natürlich soll auch die Stimme der Verwaltung gehört werden können.

Aber diese Kommunikation muss ehrlich und transparent sein. Es ist nicht in Ordnung wenn versucht wird, die Wahrheit zu verschleiern oder die Bevölkerung über monatelange Kampagnen weich zu klopfen, wie das z.B. seit langem bei der Kampagne für das neue Nachrichtendienstgesetzt NDG geschieht.

Dabei spielt es zwar, was die Verwerflichkeit dieser Methoden betrifft, keine Rolle, ob die ‘strategische Kommunikation’ von internen oder externen Fachleuten konzipiert und umgesetzt wird. Bezüglich der Möglichkeiten der Transparenz-Herstellung allerdings schon, wie das Patrick Feuz im Bund richtigerweise festhält. Solange die Dokumente intern entstehen, besteht wenigstens die Chance, diese durch das Öffentlichkeitsgesetz publik zu machen, die externen Agenturen sind hingegen für die betroffene Bevölkerung schwarze Löcher.

Das heisst, es wäre sehr wohl zu überlegen, den Verwaltungen und verwaltungsnahen Organisationen zu verbieten, für die politische Kommunikation, externe Ressourcen zu nutzen, oder als Alternative klar zu stellen, dass die Dokumente die durch öffentlichen Auftrag entstehen, auch dann dem Öffentlichkeitsgesetz unterstehen, wenn sie durch private Organisationen erstellt wurden.

Eine andere, etwas weniger rabiate Lösung wäre, dass die Verwaltung sich einem eigenen Verhaltenskodex für die öffentliche Kommunikation unterstellt, an welchem ihre Handlungen in Zukunft gemessen werden können. Denn es nützt nichts, dass der Schweizerische Public Relationsverband SPRV wunderbar klingende ethische Grundsätze propagiert, wenn sich offenbar Auftraggeber und einzelne Agenturen nicht daran halten. Weiterhin sollten alle Konzepte, Strategien und Pläne, die für die Erreichung eines bestimmten Kommunikationszieles von Verwaltung und Verwaltungsnahen Organisationen erstellt werden, nach Abschluss der Kampagnen veröffentlicht werden müssen.

Ein zusätzlicher wichtiger Schritt müsste sein, dass die Medienschaffenden, die ja jeweils wesentlich zum gelingen solcher Strategien beitragen, mehr Transparenz über die Herkunft und Ausgangspunkte ihrer Geschichten schaffen würden. Dabei geht es natürlich nicht darum, den Quellenschutz in Frage zu stellen. Aber es spricht auch nichts dagegen, die genutzten Quellen, die nicht anonym bleiben müssen, aufzuführen (bzw. zu verlinken) und die verschiedenen Rohmaterialien, die zur Verfügung standen, mit zu publizieren. Bei wissenschaftlichen Publikationen wird ja schliesslich auch erwartet, dass jede Quelle genannt wird.

Zuletzt noch ein Wort, warum ich hier nur die Behörden-PR im Visier habe und nicht die meistens ebenso listige Unternehmens-PR. Nun, ich empfinde es klar immer als stossend, wenn jemand solche Mittel einsetzt um Menschen zu manipulieren, aber es ist doch noch eine Runde gravierender, wenn das der Staat macht um seine Bevölkerung zu täuschen. Das wir denjenigen Unternehmen, die als einziges Ziel die Steigerung des Shareholder-Values verfolgen, nicht wirklich trauen können, ist ja klar. Unseren staatlichen Institutionen müssen wir aber vertrauen können – das können wir allerdings kaum, wenn wir nicht als mündige Bürger und Bürgerinnen ernst genommen werden. Staatliche ‘strategische’ Kommunikation bzw. Behörden-PR, wie sie mehr und mehr umgesetzt wird, entspringt nicht dem Menschenbild, welches eine aufgeklärte Gesellschaft anstrebt. Darum müssen wir sie kritisieren.

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Der Besuch bei 20min.ch kann teuer zu stehen kommen

Das_Tamedia-Trojanerdebakel_«_Die_MEDIENWOCHE_–_Das_digitale_Medienmagazin

Wer mit dem Computer in den letzten Tagen bei 20min.ch vorbeigesurft ist, muss damit rechnen, dass seine E-Banking Daten in falsche Hände gelangen. Das Debakel wurde zu Beginn wie eine Lappalie behandelt, dabei sind die Folgen für die Betroffenen gravierend. Ich habe mich dazu und zum Verhalten des Tamedia-Konzerns in dieser Sache in der Medienwoche geäussert.

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Digicoord.ch – Informationsplattform zu Digitalisierungsprojekten mit Best Practices

Accueil_-_Digicoord

Unter der Adresse digicoord.ch steht eine äusserst informative Website der Nationalbibliothek und des Westschweizer Bibliotheksverbands RERO zur Verfügung. Neben einer eindrücklichen Übersicht über die verschiedenen Digitalisierungsprojekte in der Schweiz, wurde auch ein nützlicher Bereich “Best Practices” mit Links zu Informationen zu verschiedenen Themenbereichen der Digitalisierung von Dokumenten eingerichtet.

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