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Battle of Ideas am Digital Festival 2016

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Vom 15. September bis zum 18. September findet in Zürich das Digital Festival statt. Es soll ein Festival der Inspiration zur Fragen der digitalen Zukunft werden. Neben vielen spannenden Keynotes, Sessions und Labs wird am 16. September 2016 von 14:30 bis 17:30 im Kaufleuten Zürich der öffentliche und kostenlose Event «Battle of Ideas» angeboten. Dabei geht es darum, zu drei gesellschaftspolitisch wichtigen Fragen der Digitalisierung, jeweils zwei konträre Positionen einander gegenüber zu stellen und diese danach mit dem Publikum zu diskutieren.

Den Start machen um 14:30 Balthasar Glättli (Nationalrat und Fraktionspräsident der Grünen) und Adrian Raass (Senior Regulatory Manager, Swisscom) zum Thema «Netzneutralität – Rettung des Netzes oder unnötige Regulierung?». Danach werden um 15:30 Cédric Wermuth (Nationalrat SP) und Hannes Gassert (Unternehmer, Liip, WeMakeIt, u.a.) zum Thema «Sharing Economy – Die neue Ausbeutung oder Chance für Mensch und Umwelt?» die Klingen kreuzen und um 16:30 wird sich Boaz Heller (Digital Strategist) mit einem noch nicht definierten Kontrahenten dem Thema «Intelligente Systeme – Job Killer oder Freiheitsbringer?» widmen. Am Ende der Battles wird im Kaufleuten die Bar bedient sein und wer Lust hat kann die Themen bei einem Feierabend-Drink weiter diskutieren.

Präsentiert wird der Anlass gemeinsam von der HWZ Academy, dem HWZ Center for Digital Business und dem Zurich Salon, welcher normalerweise in Zürich die Battle of Ideas durchführt. Wie gesagt ist dieser Anlass kostenlos, es ist aber notwendig, sich hier anzumelden. Weiterhin möchte ich noch darauf hinweisen, dass wer sich für die Battles anmeldet, mit etwas Glück die Möglichkeit hat, einen Festivalpass zu CHF 950.– statt 1450.– zu ergattern. Wir haben eine kleine begrenzte Anzahl solcher ermässigter Tickets verfügbar. Wer eines möchte, meldet sich zuerst an die Battle-of-Ideas an und schreibt mir kurz via Kontaktformular. Es hat solange es hat.

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Papiertiger: Erstes Schweizer Legaltech-Angebot für Online-Verträge

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Letztes Jahr haben Martin Steiger und ich die Papiertiger GmbH gegründet, um in der Schweiz ein Online-Angebot für die einfache und schnelle Erstellung von Verträgen zu lancieren. Nun ist die Lösung mit den ersten drei Verträgen online und wir haben gestern die Pressemitteilung dazu verschickt:

Das erste Schweizer Legaltech-Startup «Papiertiger» ermöglicht die Online-Erstellung von rechtssicheren Verträgen ohne juristische Vorkenntnisse: https://papiertiger.com/.

Die Nutzer und Nutzerinnen beantworten einfach und bequem alle relevanten Fragen zu einem bestimmten Vorgang wie zum Beispiel einem Arbeitsverhältnis, einem Autokauf oder einem Darlehen. Danach erhalten sie den fixfertigen Vertrag als PDF. Der Vertrag muss nur noch ausgedruckt und unterschrieben werden. Jeder Vertrag wurde von einer juristischen Fachperson nach schweizerischem Recht erstellt.

Verträge prägen unser Leben, und doch ist es erstaunlich, wie oft gerade im privaten Umfeld solche Rechtsdokumente ohne die gebotene Aufmerksamkeit erstellt werden. Vielfach werden Textabschnitte aus aller Welt gegoogelt und in einem Dokument zusammengewürfelt. Das Resultat sind Verträge, die dem Anspruch an die Rechtssicherheit in keiner Art und Weise gerecht werden. Solche Verträge sind oftmals nicht hilfreich oder sogar kontraproduktiv. Selbst wenn man sich an einen der vielen verfügbaren Ratgeber hält, besteht die Gefahr, einen wichtigen Aspekt für den individuellen Fall nicht zu beachten. Die sicherste und sinnvollste Möglichkeit war deshalb bisher der Gang zum Anwalts- oder Notariatsbüro.

Mit Papiertiger ist nun erstmals in der Schweiz eine neue und kostengünstige Dienstleistung verfügbar, um alltägliche Rechtsdokumente und juristisch einwandfreie Verträge online sicher zu erstellen. Für jeden Vertrag sorgt ein einfach verständlicher Prozess dafür, dass keine wichtigen Details vergessen gehen:

Soll das Darlehen nur für einen bestimmten Zweck gewährt werden? Liegt für das Auto, das verkauft werden soll, auch ein Serviceheft vor? Wie sind die Überstunden in einem Arbeitsverhältnis geregelt? Solche und andere Fragen werden Schritt für Schritt beantwortet, und nach wenigen Minuten steht ein rechtssicherer Vertrag als PDF bereit.

Jedes Dokument, das bei «Papiertiger» erstellt werden kann, wurde von einer Rechtsexpertin oder einem Rechtsexperten sorgfältig und nach schweizerischen Recht entwickelt. Zum Start der Plattform stehen drei Verträge zur Verfügung: Ein Privatdarlehensvertrag, ein privaterAutokaufvertrag und ein Arbeitsvertrag für Vollzeitstellen Viele weitere Rechtsdokumente sind bereits in Vorbereitung und werden laufend hinzugefügt.

Martin Steiger, Rechtsanwalt und Mitgründer von Papiertiger, ist überzeugt, dass Legaltech in seinem Arbeitsgebiet in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird und dass solche Angebote für die Kunden einen grossen Nutzen darstellen: «Jeder Vertrag, der mit Papiertiger erstellt wird, sorgt für Rechtssicherheit zwischen den Parteien. Viele mögliche Missverständnisse und spätere Rechtsstreitigkeiten können so vermieden werden. Das ist effizient und volkswirtschaftlich sinnvoll.»

Andreas Von Gunten, Verleger und Unternehmer sowie Mitgründer von Papiertiger, sieht in solchen Online-Angeboten eine ideale Ergänzung zur sonst üblichen Rategeberliteratur: «Ein Ratgeber-Buch zu lesen kann eine gute Grundlage darstellen, aber am Ende muss in der Regel ein Resultat vorliegen. Mit unserem Service kann man nicht nur einfach auf juristisches Fachwissen zurückgreifen, sondern gleich damit arbeiten.»

Über die Papiertiger GmbH: Die Papiertiger GmbH wurde 2015 von Rechtsanwalt Martin Steiger (Steiger Legal) und Verleger und Unternehmer Andreas Von Gunten (buch & netz, PARX) gegründet. Sie betreibt das erste Legaltech-Angebot der Schweiz, welches die Online-Erstellung von individuellen Verträgen und anderen Rechtsdokumenten nach Schweizer Recht ermöglicht.

Wir freuen uns über jede Form von Rückmeldung und vor allem auch über eure Wünsche bezüglich weiteren Verträgen. Mit dem Gutschein „vongunten-50“ können alle Verträge mit 50% Rabatt bezogen werden. https://papiertiger.com

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Nachrichtendienstgesetz: Es geht nicht um das Abwägen zwischen Freiheit und Sicherheit

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Am 25. September werden wir über ein sehr wichtiges Gesetz abstimmen. Es geht um die Frage ob Menschen in unserem Land präventiv und ausserhalb der bestehenden polizeilichen Möglichkeiten durch den Nachrichtendienst des Bundes überwacht werden dürfen oder nicht. Es geht darum, ob die Privatsphäre durch den Rechtsstaat weiterhin geschützt sein soll, oder ob wir in Zukunft jederzeit damit rechnen müssen, dass unsere Telefone abgehört und unsere E-Mails gelesen werden, unsere Computer mit Trojanern verseucht und unsere Mitmenschen Spitzel sind.

Es geht nicht um das Abwägen zwischen Sicherheit und Freiheit, wie von den Befürwortern dieses Gesetzes immer wieder behauptet wird. Es geht um die Abschaffung der Unschuldsvermutung und um die Einrichtung eines unbändigen, staatlichen Überwachungsapparates inklusive einer dazugehörenden Industrie. Es geht darum, ob wir den Anfang vom Ende einer freien Gesellschaft in der Schweiz einläuten wollen oder nicht.

Der Bundesrat behauptet, es ginge nur um etwa 10 schwerwiegende Fälle pro Jahr, wie zum Beispiel die Vorbereitung eines terroristischen Anschlages. Nur, für solche Fälle reichen bereits die bestehenden Gesetze für die polizeiliche Ermittlungsarbeit. Vorbereiten eines Attentates, Mitwirken in einer kriminellen Organisation, usw. sind alles Straftatbestände gegen die, bei konkretem Tatverdacht, auch heute bereits durch die Polizei und Staatsanwaltschaft vorgegangen werden kann.

Mit diesem Nachrichtendienstgesetz wird uns kein Jota mehr Sicherheit gegeben. Menschen mit entsprechender krimineller Energie werden immer Wege finden, die Überwachungsmassnahmen zu umgehen. Es wird darum ziemlich schnell weitergehen mit der Aufrüstung des Überwachungsapparates, wenn er einmal eingerichtet ist. Mit jedem nicht verhinderten Anschlag wird der Spielraum der Staatsschnüffler ausgeweitet werden. Am Ende sind wir alle permanent überwacht, doch die Verbrechen werden nicht verschwunden sein. Es ist eine Abwärts-Spirale die wir allerdings am 25. September noch stoppen können.

Nein, es geht nicht um das Abwägen zwischen Sicherheit und Freiheit. Es geht um die Abschaffung der Freiheit. Darum brauchen wir am 25. September ein klares Nein zum Nachrichtendienstgesetz.

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Programm Musiksymposium 22. September 2016 – Holiday Inn Zürich

http://www.svmv.ch/musiksymposium/programmAm 22. September 2016 werde ich an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Urheberrecht quo vadis“ teilnehmen. Dieses Podium wurde bereits im Jahre 2014 in ähnlicher Zusammensetzung durchgeführt. Mittlerweile ist die Vernehmlassung zur Urheberrechtsrevision abgeschlossen, und vielleicht werden wir bis dann ja auch bereits eine neue Botschaft vorliegen haben. Programm Musiksymposium 22. September 2016 – Holiday Inn Zürich

 

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