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Archive | Technologie

Stockvideos, Stockmusic, AppBuilder und mehr.

Ein Sonntag mit Producthunt 🙂

Stokhub

Hochwertige Stockvideos für unglaubliche 25 USD / Monat.

Stokhub

stokhub.com

Alternativen oder ähnliche Angebote: Videvo, Pexels Videos

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Emotional 6-axis life form. Was immer das auch genau bedeuten mag, es sieht faszinierend aus.

R Produktinfos. Die Firma Teenage Engineering hat noch andere aussergewöhnliche Produkte im Sortiment.

Humanoid Robot T-HR3

Ferngesteuerter Experimental-Roboter T-HR3 von Toyota. Ein Blick in die Zukunft. Faszinierend, was da auf uns zu kommt.

Quick Code

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quickcode.co, kuratierte Liste von kostenlosen Online-Programmier-Kursen

Soundstripe

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soundstripe.com – ein Shop für Musik für Videoproduktionen. (Stockmusic)

Alternativen oder ähnliche Angebote: musicformakers.com, jukedeck.com (K.I. generierte Musik), filmstro.com (Software für Filmvertonung, inkl. Songs und K.I. Anpassungen), audiohero.com, Freemusicarchive, Audioblocks.com,

Snappa

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snappa.com – Eine Alternative zu Canva zur schnellen Erstellung von Social-Media-Grafiken.

Whoismining

Who_is_mining__-_Cryptocurrency_mining_checker

whoismining.com – Herausfinden, ob eine bestimmte Website im Hintergrund mit den Kapazitäten des Besucherrechners Kryptogeld schaufelt.

avataaars generator

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getavataaars.com – Ein einfaches Webinterface zur Generierung von verschiedenen Avataren.

KickappBuilder

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kickappbuilder.com – Multi-Plattform-App-Builder

Zeroqode

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zeroqode.com – Templates für den Webapp-Builder Bubble

Airtable

Airtable

airtable.com – Spreadsheet meets Databases as a service.

 

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Problematischer Vorschlag zum Geschäftsmodell für die Schweizer E-ID

Nachdem der Bundesrat offenbar partout die Verantwortung für die Herausgabe einer digitalen Identität nicht übernehmen, sondern private Unternehmen damit beauftragen will, wurde nun eine Art politischer und branchenweiter Kompromiss erarbeitet.

Der Bund wird zwar weiterhin “nur” die Rahmenbedingungen definieren, aber immerhin soll durch eine konzessionierte Vermittlungsinstanz sichergestellt werden, dass die Login-Daten der Nutzer des staatlichen digitalen Passes nicht missbräuchlich genutzt werden. Ob das technisch wirklich so sicher ist, kann ich nicht beurteilen und wird sich zeigen. Aber wir wollen in dieser Hinsicht nicht mit Vorschusspessimismus aufwarten.

Was hingegen gefährlich ist, ist die Idee, dass die Plattformen, sprich die Online-Angebote, die diese ID zur Identifizierung nutzen wollen, dafür bezahlen müssen und nicht die Träger der ID für deren Ausstellung, wie Jürg Müller in der NZZ schreibt. Gemeinden, Behörden, aber auch Online-Shops und andere Services, die ein Login via offiziellem Schweizer Digitalpass ermöglichen wollen, sollen in Zukunft an den Vermittler oder den Herausgeber der ID eine Gebühr entrichten.

Das Geschäftsmodell ist so angelegt, dass die Nutzer der E-ID nichts bezahlen müssen, sondern nur die Plattformen, die für ihre Online-Dienste auf eine E-ID abstellen. Das können beispielsweise Webshops oder aber auch staatliche Stellen sein. Wenn also eine Steuerbehörde die Swiss ID einsetzen will, wird sie der Swiss Sign Group eine Gebühr zu entrichten haben. Ob gleichzeitig der Staat auch ein Entgelt für seine Datenlieferung an die Swiss Sign Group erhält, ist noch nicht festgelegt. (Jürg Müller, NZZ, ‘Neun Schweizer Grosskonzerne preschen bei der elektronischen Identität voran’)

Das wäre ungefähr dasselbe, wie wenn der Kiosk, der durch das Gesetz verpflichtet ist, das Alter der Käuferschaft für Alkohol- und Tabakwaren zu prüfen, jedesmal einen Obolus an einen privaten Herausgeber der Identitätskarte zu entrichten hätte.

Der Grund für dieses Vorgehen ist klar. Nachdem bereits mehr als 15 Millionen an Bundesgeldern für die gescheiterte SuisseID versenkt wurden, muss es diesmal einfach unbedingt klappen. Man geht offenbar davon aus, dass die Kundschaft den digitalen Schweizer Pass nicht nutzen wird, wenn sie ihn bezahlen muss. Was eigentlich auch richtig wäre. So ist es ja auch so, dass ich keinen Pass beziehen (und bezahlen) muss, wenn ich nicht vor habe in Länder zu reisen, für welche meine Identitätskarte genügt.

Der zweite Grund liegt darin, dass die beteiligten Unternehmen hier einen wunderbar bequemen Geldstrom wittern, der, wenn er einmal eingerichtet ist, kaum mehr zum verschwinden gebracht werden kann. Wenn das System einmal läuft, wird bei jedem Login in der Schweiz ein wenig Geld an diese Unternehmen fliessen. Damit hätten wir neben der privaten Transaktionssteuer, die bereits die Kreditkartenbranche einkassiert, nun auch noch eine private Loginsteuer für dieselben Firmen etabliert.

Wie schon bei der früheren Einführung der Suisse-ID geht man irrigerweise davon aus, dass eine elektronische ID für das gedeihen einer innovativen digitalen Schweiz von grundlegender Bedeutung sei und weil die Nutzer*innen die schrottige SuisseID nicht haben wollten, weil sie nicht nötig war und nicht funktionierte, muss die neue ID nun endlich durch sanften Druck durchgesetzt werden.

Die Begründung, dass wir eine flächendeckende E-ID brauchen, damit wir wirtschaftlich oder sozial digital weiterkommen, war damals bei der SuisseID falsch und ist sie heute noch. Es gibt eigentlich kein Problem mit Logins und der Identifikation im E-Commerce oder bei anderen privaten Diensten im Netz. Es gibt eines für gewisse behördliche Dienste und ein paar wenige bei Finanzdienstleistungen, aber auch diese vor allem aus regulatorischen Gründen.

Halten wir also fest. Es ist der Staat, der unbedingt will, dass wir uns digital Identifizieren, nicht die Wirtschaft. Diejenigen aus der sogenannten Wirtschaft, die das wollen, sind in der Regel dieselben, die es sich in ihren Oligopol- und/oder Monopolsituationen wohlig eingerichtet haben und nun vor allem eines verhindern wollen: Wettbewerb. So wehren sich die Banken in der Schweiz zum Beispiel mit grösster Vehemenz dagegen, dass sie ihre Kundendaten für Drittanbieter öffnen müssen (PSD2) und die Telekommunikationsunternehmen wollen unbedingt den Wettbewerb im Netz abschaffen, indem sie die gesetzliche Netzneutralität zu verhindern versuchen.

Wenn also der Staat und der wettbewerbsbefreite Teil der Wirtschaft eine solche ID wollen, dann sollten sie auch dafür bezahlen müssen. Mit anderen Worten, wenn wir wirklich zur politischen Überzeugung gelangen, dass die Schweiz mit einer solche ID ‘beglückt’ werden soll, dann müssen wir die dafür notwendige Infrastruktur auch als Service-Public betrachten. Das heisst, die Kosten sollen über Steuern getragen werden und zwar staatliche Steuern, nicht private, wie das jetzt vorgesehen ist. Denn bei privaten Steuern werden nicht nur die Kosten eingetrieben werden, sondern eine kaum zu bremsende Profitmarge soll hier abgeschöpft werden.

Und was ist dabei das Problem?

Einerseits werden für kleinere Firmen die Eintrittsbarrieren im Digitalbereich erhöht und damit die Innovationsfähigkeit der Schweiz geschwächt und die Freiheitsgerade der kleinen Unternehmen eingeschränkt. Andererseits wird ein neuer Moloch geschaffen, eine weitere Firma, welche zwar vom Staat exklusive Abschöpfungsrechte erhält, aber keiner demokratischen Kontrolle unterliegen wird. Diese Firma wird jede Änderung des einmal etablierten Systems, Kraft des grossen Vermögens, welches sich dort ansammeln wird, durch geschickte politische Einflussnahme zu verhindern wissen.

Eine nationale E-ID ist nicht aufzuhalten, das ist mir klar, dafür sind die politischen und behördlichen Begehrlichkeiten nach einer erzwungenen Identifikation im Netz zu gross und so lange wir einen demokratischen Rechtsstaat haben, können wir auch auf diese Entwicklung wenigstens einigermassen Einfluss nehmen. Aber die Lösung sollte auf keinen Fall auf einem profitorientierten Modell aufbauen, da ein solches einen weiteren mächtigen politischen Akteur hervorbringen wird, den wir mit demokratischen Mitteln kaum im Zaum halten werden können.

Die E-ID sollte komplett öffentlich finanziert werden und darf auf keinen Fall eine Profitmaschine für Grossbanken und staatsnahe Betriebe werden. Nicht, weil ich denen ihre Gewinne nicht gönnen mag, sondern weil diese Gewinne eigentliche Steuern wären und weil die Gesamtwirtschaft und die Gesellschaft an der Existenz solcher staatlich lizenzierter Absahner zu leiden hat. Solche Firmen sind immer innovationsfeindlich, wettbewerbsbehindernd, undurchsichtig, unkontrollierbar und trotzdem politisch äusserst wirkmächtig.

(Dieser Beitrag wurde auch auf medium.com publiziert)

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Blockchain Konzept – Video und Online-Demo

Der Programmierer Anders Brownworth hat vor gut einem Jahr ein Video und eine Online-Demo zum Verständnis der Funktionsweise der Blockchain ins Netz gestellt. Obwohl einige Fragen offen bleiben (zum Beispiel, was ein ‚Nonce‚ ist) wird doch sehr anschaulich gezeigt, wie eine Blockchain im Prinzip funktioniert.

 

Update 5.12.2017: Hier gibt es eine andere more sophisticated Demo: https://blockchaindemo.io/

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Amazon hat auch ein Betriebssystem, es heisst Alexa

Screenshot: ALEXA: AMAZON’S OPERATING SYSTEM

In short, Amazon is building the operating system of the home — its name is Alexa — and it has all of the qualities of an operating system you might expect:All kinds of hardware manufacturers are lining up to build Alexa-enabled devices, and will inevitably compete with each other to improve quality and lower prices.Even more devices and appliances are plugging into Alexa’s easy-to-use and flexible framework, creating the conditions for a moat: appliances are a lot more expensive than software, and much longer lasting, which means everyone who buys something that works with Alexa is much less likely to switch

Quelle: Alexa: Amazon’s Operating System – Stratechery by Ben Thompson

Amazon scheint einen neuen Seiteneingang gefunden zu haben, um Google, Apple und Microsoft und evtl. auch Facebook grundsätzlich auszubooten.

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Papiertiger: Erstes Schweizer Legaltech-Angebot für Online-Verträge

Verträge_… einfach_rechtssicher____Papiertiger

Letztes Jahr haben Martin Steiger und ich die Papiertiger GmbH gegründet, um in der Schweiz ein Online-Angebot für die einfache und schnelle Erstellung von Verträgen zu lancieren. Nun ist die Lösung mit den ersten drei Verträgen online und wir haben gestern die Pressemitteilung dazu verschickt:

Das erste Schweizer Legaltech-Startup «Papiertiger» ermöglicht die Online-Erstellung von rechtssicheren Verträgen ohne juristische Vorkenntnisse: https://papiertiger.com/.

Die Nutzer und Nutzerinnen beantworten einfach und bequem alle relevanten Fragen zu einem bestimmten Vorgang wie zum Beispiel einem Arbeitsverhältnis, einem Autokauf oder einem Darlehen. Danach erhalten sie den fixfertigen Vertrag als PDF. Der Vertrag muss nur noch ausgedruckt und unterschrieben werden. Jeder Vertrag wurde von einer juristischen Fachperson nach schweizerischem Recht erstellt.

Verträge prägen unser Leben, und doch ist es erstaunlich, wie oft gerade im privaten Umfeld solche Rechtsdokumente ohne die gebotene Aufmerksamkeit erstellt werden. Vielfach werden Textabschnitte aus aller Welt gegoogelt und in einem Dokument zusammengewürfelt. Das Resultat sind Verträge, die dem Anspruch an die Rechtssicherheit in keiner Art und Weise gerecht werden. Solche Verträge sind oftmals nicht hilfreich oder sogar kontraproduktiv. Selbst wenn man sich an einen der vielen verfügbaren Ratgeber hält, besteht die Gefahr, einen wichtigen Aspekt für den individuellen Fall nicht zu beachten. Die sicherste und sinnvollste Möglichkeit war deshalb bisher der Gang zum Anwalts- oder Notariatsbüro.

Mit Papiertiger ist nun erstmals in der Schweiz eine neue und kostengünstige Dienstleistung verfügbar, um alltägliche Rechtsdokumente und juristisch einwandfreie Verträge online sicher zu erstellen. Für jeden Vertrag sorgt ein einfach verständlicher Prozess dafür, dass keine wichtigen Details vergessen gehen:

Soll das Darlehen nur für einen bestimmten Zweck gewährt werden? Liegt für das Auto, das verkauft werden soll, auch ein Serviceheft vor? Wie sind die Überstunden in einem Arbeitsverhältnis geregelt? Solche und andere Fragen werden Schritt für Schritt beantwortet, und nach wenigen Minuten steht ein rechtssicherer Vertrag als PDF bereit.

Jedes Dokument, das bei «Papiertiger» erstellt werden kann, wurde von einer Rechtsexpertin oder einem Rechtsexperten sorgfältig und nach schweizerischen Recht entwickelt. Zum Start der Plattform stehen drei Verträge zur Verfügung: Ein Privatdarlehensvertrag, ein privaterAutokaufvertrag und ein Arbeitsvertrag für Vollzeitstellen Viele weitere Rechtsdokumente sind bereits in Vorbereitung und werden laufend hinzugefügt.

Martin Steiger, Rechtsanwalt und Mitgründer von Papiertiger, ist überzeugt, dass Legaltech in seinem Arbeitsgebiet in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird und dass solche Angebote für die Kunden einen grossen Nutzen darstellen: «Jeder Vertrag, der mit Papiertiger erstellt wird, sorgt für Rechtssicherheit zwischen den Parteien. Viele mögliche Missverständnisse und spätere Rechtsstreitigkeiten können so vermieden werden. Das ist effizient und volkswirtschaftlich sinnvoll.»

Andreas Von Gunten, Verleger und Unternehmer sowie Mitgründer von Papiertiger, sieht in solchen Online-Angeboten eine ideale Ergänzung zur sonst üblichen Rategeberliteratur: «Ein Ratgeber-Buch zu lesen kann eine gute Grundlage darstellen, aber am Ende muss in der Regel ein Resultat vorliegen. Mit unserem Service kann man nicht nur einfach auf juristisches Fachwissen zurückgreifen, sondern gleich damit arbeiten.»

Über die Papiertiger GmbH: Die Papiertiger GmbH wurde 2015 von Rechtsanwalt Martin Steiger (Steiger Legal) und Verleger und Unternehmer Andreas Von Gunten (buch & netz, PARX) gegründet. Sie betreibt das erste Legaltech-Angebot der Schweiz, welches die Online-Erstellung von individuellen Verträgen und anderen Rechtsdokumenten nach Schweizer Recht ermöglicht.

Wir freuen uns über jede Form von Rückmeldung und vor allem auch über eure Wünsche bezüglich weiteren Verträgen. Mit dem Gutschein „vongunten-50“ können alle Verträge mit 50% Rabatt bezogen werden. https://papiertiger.com

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Ohne Netz steht die Welt still – Ostschweiz am Sonntag Online

ohne netz steht die welt still - ostschweiz am sonntag - 20160529

Wir sind immer online und wir können nicht mehr ohne. Das haben Tausende Angestellte vergangene Woche persönlich erfahren, als das Netz der Swisscom während Stunden nicht verfügbar war. Natürlich waren danach sofort allerlei Netzverächter zur Stelle, um darauf hinzuweisen, wie abhängig wir armen Kreaturen uns von diesem Internet gemacht hätten und dass es uns ganz gut tue, wieder mal offline sein zu müssen. Dabei ist es ein wunderbar ironischer Zufall, dass ausgerechnet die Swisscom, deren CEO sich für den Ausfall öffentlich entschuldigen musste, uns ein paar Tage zuvor – etwas heuchlerisch – dazu ermuntern wollte, auch mal eine Auszeit von diesem Internet zu nehmen.

Ach diese Offliner. Sie sollen natürlich so lange vom Internet fernbleiben dürfen, wie sie wollen. Aber warum haben sie dieses missionarische Bedürfnis, auch alle anderen zur digitalen Abstinenz zu bekehren? Ich gönne ihnen die Schadenfreude, doch meine Analyse des Falles führt nicht zum Schluss, dass wir unsere sogenannte «Netzabhängigkeit» hinterfragen sollten, sondern dass wir dafür sorgen müssen, dass solche Ausfälle möglichst kleinen Schaden anrichten.

Ich selber habe schon längst vorgesorgt und nutze seit Jahren zwei unabhängige Internetzugänge. Früher einen über TV-Kabel und einen ISDN-Backup. Heute ist der ISDN-Anschluss dem fetten Mobile-Abo gewichen. Wir leben nicht mehr als Pfahlbauer, sondern in einer hochtechnischen, vernetzten Welt, und wir sind von verschiedensten Infrastrukturen und Netzen abhängig. Legt ein Unfall die A1 oder die SBB-Strecke Bern–Zürich lahm, gehen ebenfalls Abertausende während Stunden nicht zur Arbeit. Niemandem kommt es dann in den Sinn, das System in Frage zu stellen. Im Gegenteil, die Losung heisst sofort: «ausbauen». Die Stromversorgung fällt so selten aus, dass wir es geradezu herzig finden, wenn die Ladengeschäfte in der Stadt Kerzen anzünden müssen, weil das Licht nicht mehr geht. Aber auch dann gehen wir, sobald der Strom wieder da ist, zurück in den Alltag und fordern nicht plötzlich, dass wir doch hin und wieder den Strom abschalten sollten, um uns auf unser Menschsein zu besinnen. Warum bloss soll das beim Internet sinnvoll sein?

Der Fall ist klar: Wir brauchen eine möglichst stabile Internetversorgung. Dies erreichen wir am besten durch ein dezentrales System mit vielen verschiedenen Marktteilnehmern. Es ist ungesund, wenn ein paar wenige Konzerne unsere Internetinfrastruktur beherrschen. Denn je grösser eine Organisation ist, desto grösser ist ihr Schadenspotenzial. Deshalb müssen wir unter anderem dafür sorgen, dass jedes Gebäude in diesem Land direkt mit einem Glasfaseranschluss ausgerüstet wird und dass der Zugang zu dieser Glasfaserinfrastruktur jedem Anbieter offen ist. Das Leben ist zu kurz, um offline zu sein.

Ursprünglich erschienen in der Ostschweiz am Sonntag vom 29. Mai 2016 (PDF der Seite)

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