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Der Schweizer Nachrichtendienst NDB will auch mitspielen.

In der SRF 1 TV-Sendung Rundschau vom 2. Oktober wurde ein aufschlussreicher Beitrag von Dölf Duttweiler über Staatstrojaner ausgestrahlt. Unter anderem wurde auch mit Jürg Bühler, dem Vizedirektor des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) , ein Gespräch geführt. Er erklärt, dass er „dort auch den Fuss drin haben möchte“, wobei mit „dort“ die Abhörinfrastruktur der Kollegen der grösseren Geheimdienste der USA, Grossbritannien, Deutschland und Frankreich gemeint sein dürften, weil es bei uns aufgrund der viel kleineren finanziellen und personellen Ressourcen unmöglich sei, solche gross angelegten Lauschangriffe durchzuführen. Simone Luchetta weisst in ihrem Beitrag „Sicher im Netz – die Rezepte“ (kooaba Link) darauf hin, dass offenbar nur das fehlende Geld den NDB daran hindert, es der NSA gleich zu tun – moralische Bedenken werden keine geäussert. Hier ist der Ausschnitt aus dem Rundschau Beitrag.

Ich denke, wir sollten das geplante Nachrichtendienstgesetz einfach beerdigen. Es kann nur noch schlimmer werden. 

(Bilder, Hexdump eines Teils von mfc42ul.dll, CC-BY-SA 3.0Enemenemu, Wikimedia Commons ; Screenshot, Rundschau Beitrag „Computer ‚hacken‘ für den Staat“ vom 2. Oktober 2013)

 

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