Offene Gesundheitsdaten – Interessante und wichtige Panel Diskussion in Basel

Der Verein opendata.ch organisiert zusammen mit der TagesWoche am 27. September eine Panel Diskussion in Basel, die äusserst interessant zu werden scheint. Denn es  geht um die Frage, wie wir als Gesellschaft, mit den über uns gesammelten Gesundheistdaten umgehen wollen.

Offene Gesundheitsdaten bedeutet nicht, dass wir unsere Krankheitsgeschichte auf Google+, Twitter oder Facebook posten sollen, sondern dass möglichst viele der vorhandenen unpersönlichen Daten für alle zur freien Nutzung verfügbar gemacht werden.

Die Idee die dahinter steckt ist wie bei allen open data Initiativen die, dass durch die allgemeine Verfügbarkeit der Daten mehr Innovation möglich wird. Darum heisst der Titel des Panels: “Offene Gesundheitsdaten – ein Rezept für gesunde Innovation?” Der Anlass beginnt um 19:30h und findet im sympathischen Unternehmen Mitte in Basel statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es hier im opendata.ch Blog.

An den beiden folgenden Tagen finden die make.opendata.ch Hackdays in Basel und Genf statt, die sich dann in konkreten Projekten mit dem Thema auseinandersetzen.

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Zum Fall Rappaz – Eine Polemik

Da sitzen sie, die Grossräte des christlichen Kantons Wallis und sind sich in Übereinstimmung mit der veröffentlichten Volksmeinung weitgehend einig: Keine Gnade für Rappaz!
 Ausschnitt Grosser Rat Wallis Sitzung vom 18.11.2010 gemäss Bildunterschrift Tages Anzeiger Print 19.11.2010
Da sitzen sie und verkünden, dass sich der Rechtsstaat nicht erpressen lassen darf. Alles was Recht ist, bitte sehr! Da sitzen sie und stehlen sich aus der Verantwortung, denn der Herr Rappaz hat ja selber entschieden, dass er nicht mehr essen, dass er sterben will. Da sitzen sie und machen klar: Querulanten haben nichts zu melden, und Kiffer schon gar nicht. Heben wir das Glas Fendant und stossen an: auf den Sieg von Gesellschaft und Moral!
Ich bin verärgert über die Sturheit des stärkeren Systems gegenüber dem schwächeren Individuum, über die mangelnde Reflektion in der Öffentlichkeit über Verhältnismässigkeiten in unserem Rechtsstaat und über die fehlende Bereitschaft unserer Gesellschaft in einem Einzelfall eine menschliche Entscheidung zu treffen.

Das dezentrale Web im Kampf gegen Zentralisierung

Das Internet ist ja für viele das Beispiel für ein dezentrales Netzwerk. Man kann das mit guten Gründen in Frage stellen (siehe unten), doch vor allem die darüberliegende Schicht, das World Wide Web, konnte sich nicht zuletzt dank seiner nicht-hierarchischen Struktur in solch kurzer Zeit so schnell verbreiten und die gesellschaftlichen Umwälzungen anstossen, deren Zeugen, Betroffene und Akteure wir sein dürfen.

Seit einiger Zeit lassen sich aber verschiedene Entwicklungen beobachten, die dieser dezentralen Organisationsform entgegenwirken. Facebook vereinigt einen grossen Teil der aktiven Netzbevölkerung auf seiner Platform. Apple scheint das Ziel zu verfolgen, die Netzinhalte für Mobile Geräte über ihre zentralen Strukturen zu schleusen. Der weitaus grösste Teil der Online Videos wird auf YouTube gehostet, die Fotos auf Flickr usw. Auch Cloud Computing bedeutet, zumindest auf der Infrastrukturebene vor allem eines: Zentralisierung.

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