Buchpreisbindung

  • Wer entscheidet darüber, wie "gut" ein Buch ist? Die Lesenden? Die Verleger? Die Buchhändler?
  • Gibt es die absolute Qualität?
  • Ist es der lesende Mensch, der Qualität im Kontext mit seinen Bedürfnissen und Erwartungen definiert, oder jemand anderes?
  • Gibt es Menschen die besser wissen, welche Qualitäten ein Buch aufweisst als der Lesende?
  • Ist ein Buch anders zu betrachten als andere Träger von Informationen & Geschichten wie Photos, Bilder, Filme, Zeitungen, Zeitschriften, Webseiten, Emails, usw.? Warum?
  • Ist ein Buchhändler oder ein Verleger ein Unternehmer? Oder etwas anderes, dass eines besonderen Schutzes bedarf? Was denn genau? Und warum?

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Das «dirty little Secret» der Buchbranche und wer eigentlich Interesse an der Buchpreisbindung hat.

Wir stehen nun also ein paar Tage vor der Entscheidung ob in der Schweiz die Buchpreisbindung eingeführt wird oder nicht. Ich finde dieses Gesetz vor allem falsch, weil es all das, was die Befürworter versprechen, nähmlich die Förderung des Kulturgutes Buch und des Schweizer Literaturschaffens nicht unterstützt, sondern verhindert.

Mir und vielen anderen Gegnern dieses Gesetzes geht es doch nicht darum, dass irgendein Bestseller beim Ex-Libris ein paar Franken günstiger eingekauft werden kann. Nein, man kann auch gegen dieses Gesetz sein, weil man genau das erreichen will, was das Gesetz verspricht. Ich will Vielfalt, Vielfalt der Werke, der Autoren, der Verlage, der Distributionsprozesse, der Buchhändler und der Verkaufsstellen, weil nur eine solche Vielfalt eine reiche Kultur des Buches und der Autoren hervorbringen kann.

Rückmeldungen

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  1. Ob ein Buch gut ist, entscheidet allein der/die Lesende. Das ist als erster, der Verleger. Dann der Buchhndler (vielleicht). Und dann der Kufer. Ein Buch reisst mit, beeindruckt, berhrt – ganz individuell; aufgrund der Interessen, der Erfahrungen und der momentanen Gefhlssituation des Lesers.
    Und apropos Buchpreisbindung: ein gutes Buch, und sei es nur ein Taschenbuch, ist mehr als 50.- wert. Menschen, die sich ber einen Buchpreis von 14.90 enervieren, haben ein gutes Buch nicht verdient. pha!