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Arcade Machines aka „Pänzerlichaschte“

arcade-mini-cocktail-tableAn meinem diesjährigen Besuch der Retro-Technica bin ich auf ein kleines Tischmodell eines Videospielautomaten mit 60 Games aus den 80er Jahren gestossen. Ich wusste, dass man alte Originalgeräte auf dem Gebrauchtmarkt findet und ich kannte natürlich das Mame-Projekt, welches die Hardware dieser Automaten auf diversen Betriebssystemen virtuell bereitstellt. Der Spielspass ist auf einem richtigen Spieltisch allerdings viel grösser als am PC mit der Tastatur. Aber da ich davon ausgegangen bin, dass man sich beim Spieltisch immer für ein Spiel entscheiden muss, habe ich diese Option nie weiterverfolgt.

Eine kurze Recherche im Netz hat mir nun gezeigt, dass es offenbar seit ein paar Jahren ein Board mit den 60 wichtigsten Spielen aus der goldenen Ära der Videospielautomaten gibt und dass einige Hersteller auf Basis dieses Boards Geräte in verschiedensten Ausführungen bauen. Die, die mir den besten Eindruck machen sind auch die kostspieligsten und kommen aus England vom Familienunternehmen Ultimate Arcade Cabinets. Auch einen guten Eindruck hinterlässt der spanische Anbieter Krakenmachines. Beim Chinesischen Anbieter Sun Amusement kann man als Endkunde wohl kaum etwas bestellen. Ich habe mich nicht weiter umgesehen, aber ich denke, dass dies der Hersteller der Mini-Geräte ist, die man da und dort sieht und auf welche ich an der Retro-Technica aufmerksam wurde. In der Schweiz werden solche Automaten von der Firma Schwab Spielautomaten aus Schalunen und von der Firma VSA Voegtle & Schweizer AG in Zeiningen angeboten.

Wer der eigentliche Produzent des 60 in 1 Jamma-Boards ist, habe ich bisher noch nicht herausgefunden. Als Verkäufer wird oft die Firma Jammaboards aus den USA angegeben. Und die Frage, ob diese 60 Games, darunter Klassiker wie Pac Man, Galaxian, Donkey Kong oder Scramble, korrekt lizenziert und die Boards damit auch legal sind, ist mir auch nicht wirklich klar geworden. Jamma ist übrigens die Bezeichnung für den Schnittstellen-Standard dem die original Automaten seit mitte der 1980er Jahren folgen.

Update 24.10.2014: Die Firma Grob Game Table Design GmbH ist ein weiterer Anbieter aus der Schweiz.

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Der Hauseigentümerverband liegt falsch mit seinem Fahnen-Verbot

Der Hauseigentümerverband HEV stört sich an politischen Fahnen, insbesondere an der, die die Befürworter der 1:12 Initiative verteilen.

Er macht die Mieter darauf aufmerksam, dass für den Aushang von Fahnen an Balkonen, Fenstern und Fassaden vom Vermieter oder der Stockwerkeigentümergemeinschaft eine Bewilligung einzuholen sei und rät gleichzeitig davon ab solche Bewilligungen zu erteilen. Begründet wird dieser Ratschlag einerseits ästhetisch:

Solche Bewilligungen führen über kurz oder lang zu einem missliebigen Wildwuchs, der dem optischen Eindruck einer Liegenschaft abträglich ist.

aber auch mit dem Potential den Hausfrieden zu stören: 

Zudem können derartige Bewilligungen zu Streitigkeiten unter Mietern und Stockwerkeigentümern führen, was den Hausfrieden empfindlich stören kann.

Beide Argumente stehen auf schwachen Füssen. Es handelt sich bei politischen Kampagnen in der Regel um begrenzte Zeiträume in welchen diese eine Rolle spielen. Den meisten Liegenschaften ist diese temporäre optische Veränderung durchaus zuzumuten. Es wird niemanden aus ästhetischen Gründen derart schmerzen, dass ein solches Verbot gerechtfertigt wäre. Und was den Hausfrieden betrifft, so sollten wir in einem Land, dass so stolz auf seine direkte Demokratie ist, wohl auch eine politische Streitkultur entwickelt haben, die verschiedene Ansichten in einem Haus zulassen.

Egal was man von der 1:12 Initiative hält, es ist völlig daneben, zu versuchen, den Befürworten ihre öffentliche Bekundung ihrer Unterstützung des Anliegens zu verbieten.

Die eigene politische Haltung zeigen zu können, ohne Repressalien vergegenwärtigen zu müssen, ist eine wichtige Errungenschaft unserer Gesellschaft. Es geht nicht, dass es nur den Land- und Hausbesitzern möglich sein soll, Flagge zu zeigen. Diese Rechte und Möglichkeiten müssen auch Mietern und Mieterinnen zur Verfügung stehen. Unabhängig davon, welcher politischen Richtung sie angehören. 

 

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Ich werde Geschäftsführer von Blogwerk

Eigentlich hatte ich ja ganz andere Pläne. Bin ich doch diesen Frühling aus fast allen Verwaltungsräten der Unternehmen, die ich mitgegründet habe, zurück getreten, habe auch das Cloud Suisse Präsidium wieder zur Verfügung gestellt und wollte mich eigentlich stärker um meine Schreiberei kümmern, da kommt diese spannende Gelegenheit um die Ecke gehuscht.

Ich habe nicht lange nachgedacht und mich schnell entschieden meinen Teil an die Geschichte von Blogwerk beizutragen. Hier geht’s zum Statement von Peter bei Blogwerk.

Blogwerk ist eine fantastische Firma, die in vielen Bereichen, die mich sehr interessieren, grossartige Pionierarbeit geleistet hat. Peter Hogenkamp hat ein tolles, motiviertes und inspirierendes Team zusammen gebracht. Die Blogwerk Blogs und deren Autoren kennen und mögen wir alle. Das Social Media Kit löst Probleme mit denen jede Firma, die sich ernsthaft mit Social Media Marketing auseinander setzt, zu kämpfen hat. Kommt dazu, dass meine Steckenpferde Cloud Computing, CRM und Enterprise 2.0 perfekt zu den Social Media Themen passen, ich eine hohe Affinität zum geschrieben Wort habe und mich seit langem mit Fragen zur Zukunft der Verlage und der Inhalte im digitalen Zeitalter auseinander setze.

Meine Aktivitäten bei PARX, als deren Verwaltungsratspräsident, werden gleichsam weitergehen, und ich bin sicher, dass es da zu äusserst sinnigen Synergien kommen wird. 

Ich freue mich auf das Blogwerk Team, auf die Blogwerk Blogs, auf die Blogwerk Kunden & Partner und auf all die spannenden Herausforderungen die wir gemeinsam meistern werden.

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Diverse Anpassungen in Arbeit

Da ich hin und wieder darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die Lesbarkeit dieses Blogs, vor allem wegen Schriftgrösse und Farben, zu wünschen übrig lässt, habe ich ein neues, einfacheres Template aus dem Squarespace Fundus ausgewählt und etwas angpasst. Die grössere Schrift auf weissem Hintergrund sollte nun gut lesbar sein und auch die Links können nicht mehr verfehlt werden. Ich bin noch an der einen oder anderen Anpassung, wundert Euch daher nicht, wenn mal was nicht gerade so zu passen scheint.

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Extended response time

——schnipp——
Dear Friends, Collegues, Partners and Strangers

I will reduce my online communication time, especially e-mail, from december 15th to january 4th.

Please be aware that it may take several days until you receive a response to your message.

In cases of urgency just send me an SMS to +41 79 370 56 21 or a Twitter DM to call my attention to your e-mail in my inbox.

I wish you a wonderful christmas time and happy new year!

Best Regards
Andreas Von Gunten
——-schnapp——-

Das ist mein derzeit aktiver Out-of-office Text bei meinen E-Mail Accounts. Meistens steht ja in solchen Texten, dass jemand nicht im Büro sei. Darum heisst es ja auch out-of-office reply. Doch eigentlich können wir ja mittlerweile auch dann E-Mails nutzen, bzw. kommunizieren, wenn wir nicht im Büro sind, ja, es wird sogar erwartet, dass du auch von unterwegs immer sofort antwortest.

Ich bin bis zum 2. Januar in New York, und dort könnte ich auch E-Mails lesen und senden. Es hat nicht viel damit zu tun, dass ich nicht im Office bin und darum technisch nicht in der Lage wäre zu antworten, sondern es hat damit zu tun, dass ich einfach mal für eine Weile etwas weniger schnell kommunizieren möchte ohne dabei unflätig zu erscheinen.

Darum versuche ich es mal auf diese Weise. Und während ich diesen Autorespondertext geschrieben habe, ist mir gleich durch den Kopf geschossen, dass ich den einfach hin und wieder einschalten werde, wenn ich mir etwas weniger Hektik wünsche, auch wenn ich nicht out-of-office bin, mal sehen…

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Bundesrätin Widmer-Schlumpf wird die offenen Fragen wohl aussitzen können.

Ich habe mich nach dem DOK Film "Die Abwahl" auch gefragt, wer hat hier wohl am meisten gelogen? (Da erging es mir ähnlich wie Christian Schenkel)

Irgendwie macht es nicht viel Sinn, dass die Rädelsführer der Blocher Abwahl, Andrea Hämmerle und Ursula Wyss, "ihrer" Bundesrätin solche Probleme bescheren und doch scheinen sie hier die Grundlagen für viel Ärger zu legen, ging mir durch den Kopf.

Als das Wochende nach Ausstrahlung endete, ohne dass die Sonntagspresse das Thema aufgenommen hat, wurde mir bewusst, dass alle, die sich so stark über die Abwahl Blochers freuten, nun einfach Ruhe wollen und es ihnen egal ist, ob Frau Widmer-Schlumpf die Öffentlichkeit angelogen hat oder nicht. Diesen Stein wird daher auch die Weltwoche kaum ins Rollen bringen können. Wyss, Hämmerle und Darbellay gingen wohl auch davon aus.

Aber wer weiss? Vielleicht bringen Ernst Mühlemann’s äusserungen auf rebell.tv noch ein bisschen Bewegung in die Geschichte.

Wer den DOK-Film noch nicht gesehen hat, er ist auf Youtube:

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Free Tibet Movement

Aus aktuellem Anlass ein kurzes CNN Video zur Free Tibet Bewegung:

 

Wie kommen Menschen nur auf die absurde Idee, dass andere Menschen, die frei sein wollen, nicht frei sein sollen. Ein Staat, der "sein" Volk mit Kanonen zur Raison bringen will, ist ein Unrechtsstaat.

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