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Lohnvergleiche hüben und drüben

Zu wissen, ob man mit seinem Salär "bei den Leuten" ist, ist ein nachvollziehbares Bedürfnis. Genauso für die Unternehmen, ob man mit der eigenen Lohnpolitik am Markt für engagierte Mitarbeiter konkurrenzfähig ist.

Interessanterweise bin ich in den letzten Tagen gleich auf zwei Lösungen gestossen, die dieses Bedürfnis nach Information befriedigen wollen. Eine aus den USA und eine aus der Schweiz.

Die US-Firma PayScale sammelt die Daten der Lohnbezüger über Ihre Website und stellt ihnen im Gegenzug die Auswertungen zur Verfügung. Die Firme verdient Geld damit, dass sie die gesammelten Daten aggregiert anderen Organisationen verkauft. (via Techcrunch)

In der Schweiz hat der Schweizerische Gewerschaftsbund (SGB) seinen Lohnrechner kürzlich ins Netz gestellt. Dessen Daten basieren auf der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik und wurden durch das Observatoire Universitaire de l’Emploi (OUE) der Universität Genf aufbereitet.

Ist das nicht ein treffendes Beispiel für die Mentalitätsunterschiede zwischen den beiden Seiten des Atlantiks? Drüben ein Geschäftsmodell und hier eine weitgehend durch die Öffentlichkeit finanzierte Dienstleistung.

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