Google Wave wird mir das Leben erleichtern

Es sind ja jetzt schon einige am Waven und vieles ist dazu schon geschrieben worden. Als das Produkt vor ein paar Monaten vorgestellt wurde, war ich sofort davon überzeugt, dass das eine tolle Geschichte wird.

Vor mehr als 3 Jahren habe ich hier mal darüber geschrieben, warum es so schwierig ist die Inbox freizuhalten. Genau das dort beschriebene Problem des fehlenden Kontextes wird Google Wave lösen. Die Wave ist der Kontextcontainer. Daniel Tenner hat hier sehr treffend zusammengefasst welche weiteren E-Mail Probleme Wave lösen wird, und dass es nicht darum geht, dass Wave ein Ersatz für Twitter oder Facebook sein will.

Die grösste Herausforderung wird in der genügend schnellen Verbreitung liegen. Ich habe zwar jetzt endlich einen Wave Account aber die meisten meiner Collaborationpartner aus dem Alltag haben einen solchen nicht. Erst wenn ich mit jedem beliebigen den meisten Partnern so waven wie ich heute e-mailen und telefonieren kann, wird es wirklich funktionieren.

Weil Google Wave aber von Anfang an mit API ausgestattet hat und bereits solche Vorhaben wie diese Salesforce Integration im Anflug sind, bin ich ziemlich zuversichtlich, dass es schneller geht, als wir uns im Moment vorstellen, bis sehr viele Leute Wave nutzen werden.

 

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iTunes in der Cloud – so funktioniert’s mit ZumoDrive, JungleDisk, Amazon S3 und EC2

Seit einiger Zeit experimentiere ich damit herum, die iTunes Library in der Cloud zu speichern und von dort zu nutzen. Endlich funktioniert es so wie es sollte, allerdings nicht so, wie ich ursprünglich wollte ;-).

Hier eine Kurzversion für die, die nur schnell wissen wollen wie es geht:

Die iTunes Library besteht einerseits aus den Musik und Video Files und der iTunes Datenbank, sowie den Album Covers und den iPhone / iPod Touch Apps. Der Speicherort der Musik und Videofiles kann in iTunes selbst geändert werden, während alle anderen Daten im selben verzeichnis wie das File iTunes Library.lib sein müssen.

Meine Lösung sieht nun so aus:

Das dezentrale Web im Kampf gegen Zentralisierung

Das Internet ist ja für viele das Beispiel für ein dezentrales Netzwerk. Man kann das mit guten Gründen in Frage stellen (siehe unten), doch vor allem die darüberliegende Schicht, das World Wide Web, konnte sich nicht zuletzt dank seiner nicht-hierarchischen Struktur in solch kurzer Zeit so schnell verbreiten und die gesellschaftlichen Umwälzungen anstossen, deren Zeugen, Betroffene und Akteure wir sein dürfen.

Seit einiger Zeit lassen sich aber verschiedene Entwicklungen beobachten, die dieser dezentralen Organisationsform entgegenwirken. Facebook vereinigt einen grossen Teil der aktiven Netzbevölkerung auf seiner Platform. Apple scheint das Ziel zu verfolgen, die Netzinhalte für Mobile Geräte über ihre zentralen Strukturen zu schleusen. Der weitaus grösste Teil der Online Videos wird auf YouTube gehostet, die Fotos auf Flickr usw. Auch Cloud Computing bedeutet, zumindest auf der Infrastrukturebene vor allem eines: Zentralisierung.

Responses

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  1. @Stefan: indem man einen Wave-Benutzer um die Nomination fr eine Einladung bittet (falls noch Nominationen verfgbar sind).

    @Andreas: Ich hoffe, Desktop-Anwendungen fr Wave werden so bald wie mglich verfgbar, am besten in meine gewohnte E-Mail-Anwendung integriert.

  2. Hallo Andy

    Ich hoffe es geht Dir gut! Finde diese Entwicklung echt spannend und wrde unheimlich gerne mal dieses "ding" ausprobieren!
    Hast Du nicht noch eine Einladung zu versenden?

    gruss andi zaugg