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Nur wer selber bezahlen muss entscheidet ökonomisch.

Der Absatz von Generika ist in den ersten beiden Monaten dieses Jahres um 50% gestiegen, wie an verschiedenen Stellen aufgrund eines Radio DRS Beitrags in der Sendung Espresso vom 24. März 2006 berichtet wird. Dieser sprunghafte Anstieg wird zur Zeit von allen Seiten dem Umstand zugeschrieben, dass seit dem 1.1.2006 der Selbstbehalt für Originalpräparate von 10% auf 20% erhöht wurde, sofern ein entsprechendes Generikum verfügbar ist.

Was lernen wir daraus? Wenn die Menschen selber rechnen, sprich bezahlen müssen, verhalten sie sich sparsamer. Es ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass es am besten ist, die Entscheidungskompetenz dem Einzelnen zu überlassen.

Der nächste Schritt sollte nun sein, den Selbstbehalt für Originalpräparate so zu gestalten, dass die Preisdifferenz zum Generikum zu 100% vom Medikamentenbezüger bezahlt werden muss.

 

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