Migration zu WordPress

cms-265125_1280Nachdem ich während 8 Jahren den Service Squarespace.com genutzt habe, läuft dieser Blog nun seit etwas mehr als einer Woche unter WordPress. Ich möchte allerdings betonen, dass ich Squarespace nach wie vor in sehr vielen Fälle empfehlen kann. Die Gründe warum ich mich aber trotzdem für einen Wechsel entschieden habe sind folgende:

  • Ich brauchte für buch & netz viele zusätzliche Funktionen und Freiheiten, die mir Squarespace nicht bieten konnte, was dazu geführt hat, dass ich mich während der letzten 18 Monate intensiv mit WordPress auseinander gesetzt und mir dadurch einiges Wissen darüber angeeignet habe.
  • Ich habe mit WP-Engine einen für mich passenden und vertrauenswürdigen WordPress-Cloud-Anbieter gefunden, der mir einerseits die Arbeit abnimmt, mich um die technische Infrastruktur und Dinge wie Backups, Skalierung, Staging-Server usw. zu kümmern und mir trotzdem die grösstmögliche Freiheit bietet, das System an meine Bedürfnisse anzupassen. Und dies zu einem, wie ich meine, äusserst attraktiven Preis.
  • Ich kann nun hier auf dieser Website auch mal das eine oder andere Plug-in im Live-Betrieb testen ohne damit buch & netz oder andere Projekte zu belasten.
  • Reduktion der Anzahl Systeme, die ich nutze.

Es gibt noch viel zu tun, bis hier alles so läuft, wie ich mir das wünsche. Bei der Migration sind einige Links zu älteren Blogposts leider nicht korrekt transferiert worden, sodass ich mich da noch eingehend um 301 Weiterleitungen kümmern muss. Weiterhin werde ich auch Disqus verabschieden, dazu muss ich allerdings auch erst einmal eine lange Tabelle mit URL’s korrigieren, sodass hier alle früheren Disqus-Kommentare wieder sichtbar werden. Danach sollte ich diese, so hoffe ich, in die WordPress-Datenbank synchronisieren können.

(Bild: CC0 – Pixabay)

Related Articles

iTunes in der Cloud – so funktioniert’s mit ZumoDrive, JungleDisk, Amazon S3 und EC2

Seit einiger Zeit experimentiere ich damit herum, die iTunes Library in der Cloud zu speichern und von dort zu nutzen. Endlich funktioniert es so wie es sollte, allerdings nicht so, wie ich ursprünglich wollte ;-).

Hier eine Kurzversion für die, die nur schnell wissen wollen wie es geht:

Die iTunes Library besteht einerseits aus den Musik und Video Files und der iTunes Datenbank, sowie den Album Covers und den iPhone / iPod Touch Apps. Der Speicherort der Musik und Videofiles kann in iTunes selbst geändert werden, während alle anderen Daten im selben verzeichnis wie das File iTunes Library.lib sein müssen.

Meine Lösung sieht nun so aus:

Das dezentrale Web im Kampf gegen Zentralisierung

Das Internet ist ja für viele das Beispiel für ein dezentrales Netzwerk. Man kann das mit guten Gründen in Frage stellen (siehe unten), doch vor allem die darüberliegende Schicht, das World Wide Web, konnte sich nicht zuletzt dank seiner nicht-hierarchischen Struktur in solch kurzer Zeit so schnell verbreiten und die gesellschaftlichen Umwälzungen anstossen, deren Zeugen, Betroffene und Akteure wir sein dürfen.

Seit einiger Zeit lassen sich aber verschiedene Entwicklungen beobachten, die dieser dezentralen Organisationsform entgegenwirken. Facebook vereinigt einen grossen Teil der aktiven Netzbevölkerung auf seiner Platform. Apple scheint das Ziel zu verfolgen, die Netzinhalte für Mobile Geräte über ihre zentralen Strukturen zu schleusen. Der weitaus grösste Teil der Online Videos wird auf YouTube gehostet, die Fotos auf Flickr usw. Auch Cloud Computing bedeutet, zumindest auf der Infrastrukturebene vor allem eines: Zentralisierung.

Responses

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.