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Tag Archives | In eigener Sache

Gewählt im ersten Wahlgang

493 Menschen haben mich heute im ersten Wahlgang in den Gemeinderat von Kölliken gewählt. Vielen herzlichen Dank, allen die mir dieses Vertrauen schenken. Ich freue mich sehr auf diese Arbeit. Herzliche Gratulation auch an meinen Parteikollegen und Vizeamman Steven Schneider sowie dem Gemeindamman Mario Schegner und den anderen gewählten Kollegen, und natürlich meiner Liebsten Cornelia Diethelm und unserer Super-Kandidatin Esther Waldy für die grossartige Wahl in die Finanzkommission. Jetzt wird aber zuerst ein wenig gefeiert. Ab 14:00h gibt es bei uns an der Berggasse 14 einen kleinen Wahlapéro, Köllikerinnen und Kölliker (natürlich auch andere) die vorbeikommen möchten, sind herzlich eingeladen.

Ursprünglich auf Facebook geposted am 24. September 2017

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Papiertiger: Erstes Schweizer Legaltech-Angebot für Online-Verträge

Verträge_… einfach_rechtssicher____Papiertiger

Letztes Jahr haben Martin Steiger und ich die Papiertiger GmbH gegründet, um in der Schweiz ein Online-Angebot für die einfache und schnelle Erstellung von Verträgen zu lancieren. Nun ist die Lösung mit den ersten drei Verträgen online und wir haben gestern die Pressemitteilung dazu verschickt:

Das erste Schweizer Legaltech-Startup «Papiertiger» ermöglicht die Online-Erstellung von rechtssicheren Verträgen ohne juristische Vorkenntnisse: https://papiertiger.com/.

Die Nutzer und Nutzerinnen beantworten einfach und bequem alle relevanten Fragen zu einem bestimmten Vorgang wie zum Beispiel einem Arbeitsverhältnis, einem Autokauf oder einem Darlehen. Danach erhalten sie den fixfertigen Vertrag als PDF. Der Vertrag muss nur noch ausgedruckt und unterschrieben werden. Jeder Vertrag wurde von einer juristischen Fachperson nach schweizerischem Recht erstellt.

Verträge prägen unser Leben, und doch ist es erstaunlich, wie oft gerade im privaten Umfeld solche Rechtsdokumente ohne die gebotene Aufmerksamkeit erstellt werden. Vielfach werden Textabschnitte aus aller Welt gegoogelt und in einem Dokument zusammengewürfelt. Das Resultat sind Verträge, die dem Anspruch an die Rechtssicherheit in keiner Art und Weise gerecht werden. Solche Verträge sind oftmals nicht hilfreich oder sogar kontraproduktiv. Selbst wenn man sich an einen der vielen verfügbaren Ratgeber hält, besteht die Gefahr, einen wichtigen Aspekt für den individuellen Fall nicht zu beachten. Die sicherste und sinnvollste Möglichkeit war deshalb bisher der Gang zum Anwalts- oder Notariatsbüro.

Mit Papiertiger ist nun erstmals in der Schweiz eine neue und kostengünstige Dienstleistung verfügbar, um alltägliche Rechtsdokumente und juristisch einwandfreie Verträge online sicher zu erstellen. Für jeden Vertrag sorgt ein einfach verständlicher Prozess dafür, dass keine wichtigen Details vergessen gehen:

Soll das Darlehen nur für einen bestimmten Zweck gewährt werden? Liegt für das Auto, das verkauft werden soll, auch ein Serviceheft vor? Wie sind die Überstunden in einem Arbeitsverhältnis geregelt? Solche und andere Fragen werden Schritt für Schritt beantwortet, und nach wenigen Minuten steht ein rechtssicherer Vertrag als PDF bereit.

Jedes Dokument, das bei «Papiertiger» erstellt werden kann, wurde von einer Rechtsexpertin oder einem Rechtsexperten sorgfältig und nach schweizerischen Recht entwickelt. Zum Start der Plattform stehen drei Verträge zur Verfügung: Ein Privatdarlehensvertrag, ein privaterAutokaufvertrag und ein Arbeitsvertrag für Vollzeitstellen Viele weitere Rechtsdokumente sind bereits in Vorbereitung und werden laufend hinzugefügt.

Martin Steiger, Rechtsanwalt und Mitgründer von Papiertiger, ist überzeugt, dass Legaltech in seinem Arbeitsgebiet in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird und dass solche Angebote für die Kunden einen grossen Nutzen darstellen: «Jeder Vertrag, der mit Papiertiger erstellt wird, sorgt für Rechtssicherheit zwischen den Parteien. Viele mögliche Missverständnisse und spätere Rechtsstreitigkeiten können so vermieden werden. Das ist effizient und volkswirtschaftlich sinnvoll.»

Andreas Von Gunten, Verleger und Unternehmer sowie Mitgründer von Papiertiger, sieht in solchen Online-Angeboten eine ideale Ergänzung zur sonst üblichen Rategeberliteratur: «Ein Ratgeber-Buch zu lesen kann eine gute Grundlage darstellen, aber am Ende muss in der Regel ein Resultat vorliegen. Mit unserem Service kann man nicht nur einfach auf juristisches Fachwissen zurückgreifen, sondern gleich damit arbeiten.»

Über die Papiertiger GmbH: Die Papiertiger GmbH wurde 2015 von Rechtsanwalt Martin Steiger (Steiger Legal) und Verleger und Unternehmer Andreas Von Gunten (buch & netz, PARX) gegründet. Sie betreibt das erste Legaltech-Angebot der Schweiz, welches die Online-Erstellung von individuellen Verträgen und anderen Rechtsdokumenten nach Schweizer Recht ermöglicht.

Wir freuen uns über jede Form von Rückmeldung und vor allem auch über eure Wünsche bezüglich weiteren Verträgen. Mit dem Gutschein „vongunten-50“ können alle Verträge mit 50% Rabatt bezogen werden. https://papiertiger.com

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„Soziale Arbeit in der Digitalen Gesellschaft“ – Rückblick auf das Modul | Soziale Arbeit und Social Media

http://blog.sozialinfo.ch/soziale-arbeit-in-der-digitalen-gesellschaft-rueckblick-auf-das-modul/Ich durfte in diesem Modul die Studierenden mit verschiedenen Themen der Netzpolitik und Netzkritik vertraut machen. „Soziale Arbeit in der Digitalen Gesellschaft“ – Rückblick auf das Modul | Soziale Arbeit und Social Media

 

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Ohne Netz steht die Welt still – Ostschweiz am Sonntag Online

ohne netz steht die welt still - ostschweiz am sonntag - 20160529

Wir sind immer online und wir können nicht mehr ohne. Das haben Tausende Angestellte vergangene Woche persönlich erfahren, als das Netz der Swisscom während Stunden nicht verfügbar war. Natürlich waren danach sofort allerlei Netzverächter zur Stelle, um darauf hinzuweisen, wie abhängig wir armen Kreaturen uns von diesem Internet gemacht hätten und dass es uns ganz gut tue, wieder mal offline sein zu müssen. Dabei ist es ein wunderbar ironischer Zufall, dass ausgerechnet die Swisscom, deren CEO sich für den Ausfall öffentlich entschuldigen musste, uns ein paar Tage zuvor – etwas heuchlerisch – dazu ermuntern wollte, auch mal eine Auszeit von diesem Internet zu nehmen.

Ach diese Offliner. Sie sollen natürlich so lange vom Internet fernbleiben dürfen, wie sie wollen. Aber warum haben sie dieses missionarische Bedürfnis, auch alle anderen zur digitalen Abstinenz zu bekehren? Ich gönne ihnen die Schadenfreude, doch meine Analyse des Falles führt nicht zum Schluss, dass wir unsere sogenannte «Netzabhängigkeit» hinterfragen sollten, sondern dass wir dafür sorgen müssen, dass solche Ausfälle möglichst kleinen Schaden anrichten.

Ich selber habe schon längst vorgesorgt und nutze seit Jahren zwei unabhängige Internetzugänge. Früher einen über TV-Kabel und einen ISDN-Backup. Heute ist der ISDN-Anschluss dem fetten Mobile-Abo gewichen. Wir leben nicht mehr als Pfahlbauer, sondern in einer hochtechnischen, vernetzten Welt, und wir sind von verschiedensten Infrastrukturen und Netzen abhängig. Legt ein Unfall die A1 oder die SBB-Strecke Bern–Zürich lahm, gehen ebenfalls Abertausende während Stunden nicht zur Arbeit. Niemandem kommt es dann in den Sinn, das System in Frage zu stellen. Im Gegenteil, die Losung heisst sofort: «ausbauen». Die Stromversorgung fällt so selten aus, dass wir es geradezu herzig finden, wenn die Ladengeschäfte in der Stadt Kerzen anzünden müssen, weil das Licht nicht mehr geht. Aber auch dann gehen wir, sobald der Strom wieder da ist, zurück in den Alltag und fordern nicht plötzlich, dass wir doch hin und wieder den Strom abschalten sollten, um uns auf unser Menschsein zu besinnen. Warum bloss soll das beim Internet sinnvoll sein?

Der Fall ist klar: Wir brauchen eine möglichst stabile Internetversorgung. Dies erreichen wir am besten durch ein dezentrales System mit vielen verschiedenen Marktteilnehmern. Es ist ungesund, wenn ein paar wenige Konzerne unsere Internetinfrastruktur beherrschen. Denn je grösser eine Organisation ist, desto grösser ist ihr Schadenspotenzial. Deshalb müssen wir unter anderem dafür sorgen, dass jedes Gebäude in diesem Land direkt mit einem Glasfaseranschluss ausgerüstet wird und dass der Zugang zu dieser Glasfaserinfrastruktur jedem Anbieter offen ist. Das Leben ist zu kurz, um offline zu sein.

Ursprünglich erschienen in der Ostschweiz am Sonntag vom 29. Mai 2016 (PDF der Seite)

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Neuer Präsident und zwei neue Mitglieder im Vorstand der Digitalen Allmend

 

Neuer_Präsident_und_zwei_neue_Mitglieder_im_Vorstand___Digitale_AllmendWie in der Einladung zur Jahresversammlung der Digitalen Allmend angekündigt, bin ich gestern als Präsident und aus dem Vorstand zurückgetreten. Ich bin der Meinung, dass nach vier Jahren, davon eines als Ko-Präsident, ein Wechsel angebracht ist und gleichzeitig hat mir meine zeitliche Belastung in anderen Bereichen die Entscheidung etwas leichter gemacht.

Es freut mich sehr, dass wir mit Bruno Jehle einen der Gründer des Vereins als meinen Nachfolger gewinnen konnten. Er ist unbestritten einer der wichtigen Akteure und Vordenker in der Schweiz für die Public Domain in der vernetzen, digitalen Welt.

Auch fantastisch ist, dass sich mit Christoph Zimmermann und Micha L. Rieser zwei Mitglieder der jüngeren Generation in den Vorstand haben wählen lassen. Beide sind der Public Domain durch ihre Tätigkeiten in anderen Projekten stark verbunden. So ist Christoph unter anderem als Mitinitiator des ‚Public Domain Projektes‘ bekannt, welches in akribischer Arbeit Schellackplatten digitalisiert und im Netz bereits stellt. Micha wiederum ist als Mitglied des Vorstandes von Wikimedia Schweiz und ehemaliger ‚Wikipedian in Ressidence‘ im Bundesarchiv an vorderster Front an der Arbeit, wenn es um das digitale Heben der Schätze unseres kulturellen Erbes geht.

Nachdem im Herbst 2012 von Bundesrätin Sommaruga die unausgewogen zusammengesetzt Arbeitsgruppe Urheberrecht (AGUR12) eingesetzt wurde, war uns klar, dass wir uns auf eine Vielzahl von Forderungen zur Revision unseres relativ liberalen Urheberrechtes gefasst sein müssen, die vor allem eine Einschränkung der kreativen Möglichkeiten und die Verkleinerung der Public Domain bedeuten würden. Der etwas mehr als ein Jahr später erschienene Bericht der AGUR12 hat dann unsere schlimmsten Befürchtungen Wahr werden lassen. Darum haben wir uns in den letzen Jahren, neben vielen anderen Aktivitäten, darauf konzentriert uns besser mit allen Akteuren im Bereich Urheberrecht in der Schweiz zu vernetzen um sicherzustellen, dass wir, trotz begrenzten Ressourcen, unseren Ideen und Vorstellungen im zu erwartenden Gesetzgebungsprozess deutlich mehr Gehör verschaffen können.

Im vorgelegten Gesetzesentwurf vom Dezember letzten Jahres wurden zwar leider fast alle schlechten Ideen der AGUR12 aufgenommen, allerdings fanden sich glücklicherweise auch ein paar Änderungsvorschläge, die wir begrüssen konnten und wir haben uns zusammen mit den Organisationen und Institutionen der Task Force URG in der Vernehmlassung darum bemüht, konstruktiv an dieser Revision mitzuarbeiten. Diese Arbeit ist natürlich noch lange nicht abgeschlossen und ich werde mich weiterhin als Mitglied der Digitalen Allmend in der Task Force URG, in der Digitalen Gesellschaft und an vielen anderen Stellen für ein sinnvolles Urheberrecht einsetzen.

Ich freue mich, dass der Vorstand in dieser neuen Konfiguration für die Zukunft des Vereins äusserst vielversprechend aufgestellt ist, und wünsche allen meinen Kollegen und Kolleginnen in der Digitalen Allmend weiterhin viel Freude und Erfolg mit ihrer Arbeit für eine grossartige, inspirierende und vor allem weitläufige Public Domain der Kultur und des Wissens.

(Dieser Beitrag erschien ursprünglich am 12. Mai 2016 im Blog der Digitalen Allmend)

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Wie nutzen Journalisten die Social Media bei ihrer Recherche?

Bei buch & netz ist das dritte Kapitel der «IAM Bernet Studie Journalisten im Web 2015» mit dem Titel „Recherche“ online. Es fasst die Ergebnisse aus den Befragungen der Journalisten zum Thema Einsatz der Social Media im Rechercheprozess zusammen. Hier geht’s zum Online-Kapitel.

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Migration zu WordPress

cms-265125_1280Nachdem ich während 8 Jahren den Service Squarespace.com genutzt habe, läuft dieser Blog nun seit etwas mehr als einer Woche unter WordPress. Ich möchte allerdings betonen, dass ich Squarespace nach wie vor in sehr vielen Fälle empfehlen kann. Die Gründe warum ich mich aber trotzdem für einen Wechsel entschieden habe sind folgende:

  • Ich brauchte für buch & netz viele zusätzliche Funktionen und Freiheiten, die mir Squarespace nicht bieten konnte, was dazu geführt hat, dass ich mich während der letzten 18 Monate intensiv mit WordPress auseinander gesetzt und mir dadurch einiges Wissen darüber angeeignet habe.
  • Ich habe mit WP-Engine einen für mich passenden und vertrauenswürdigen WordPress-Cloud-Anbieter gefunden, der mir einerseits die Arbeit abnimmt, mich um die technische Infrastruktur und Dinge wie Backups, Skalierung, Staging-Server usw. zu kümmern und mir trotzdem die grösstmögliche Freiheit bietet, das System an meine Bedürfnisse anzupassen. Und dies zu einem, wie ich meine, äusserst attraktiven Preis.
  • Ich kann nun hier auf dieser Website auch mal das eine oder andere Plug-in im Live-Betrieb testen ohne damit buch & netz oder andere Projekte zu belasten.
  • Reduktion der Anzahl Systeme, die ich nutze.

Es gibt noch viel zu tun, bis hier alles so läuft, wie ich mir das wünsche. Bei der Migration sind einige Links zu älteren Blogposts leider nicht korrekt transferiert worden, sodass ich mich da noch eingehend um 301 Weiterleitungen kümmern muss. Weiterhin werde ich auch Disqus verabschieden, dazu muss ich allerdings auch erst einmal eine lange Tabelle mit URL’s korrigieren, sodass hier alle früheren Disqus-Kommentare wieder sichtbar werden. Danach sollte ich diese, so hoffe ich, in die WordPress-Datenbank synchronisieren können.

(Bild: CC0 – Pixabay)

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Blogbox – iPad App für Blogleser

Heute ist die Blogbox App für das iPad im AppStore an den Start gegangen. Ich habe vor ein paar Wochen mein Blog für das Verzeichnis angemeldet und freue mich, dort nun gelistet zu sein. Vor allem auch, weil wir ja jede Initiative unterstützen wollen, die der Verbreitung unserer Inhalte dient. Danke an das Blogbox Team. Bei netzwertig.com gibt es noch mehr zu lesen dazu.

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Byby Squarespace 5, welcome Squarespace 6

Vor etwas mehr als einem Jahr hat Squarespace ihre neue Plattform V6 vorgestellt. Ich habe heute dieses Blog auf das neue System migriert und biete nun auch endlich ein Responsive Design an.

Squarespace V6 bietet viele interessante neue Funktionen, ist aber insgesamt weniger Flexibel als die alte Version. Ich werde wohl früher oder später auch mit dieser Site zu WordPress wechseln. Heute hat die Zeit dafür nicht gereicht.  

UPDATE: Ich werde wohl doch nicht in absehbarer Zeit zu WordPress umziehen. Nachdem ich  nun die ersten 24h mit Squarespace V6 gearbeitet habe, steigt meine Begeisterung zunehmen. Insbesondere der Editor ist fantastisch. 

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