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Ein Facebook-Like will bedacht sein

Vor etwas mehr als einer Woche wurde Storyfilter.com gestartet. Ein Dienst, der in Form eines täglichen Newsletters ausgewählte, nicht gerade anspruchsvolle Inhalte aus dem Netz zusammenstellt.

Weil ich grundsätzlich unternehmerische Experimente mit Inhalten im Netz sinnvoll und wichtig finde, habe ich meinem Wohlwollen dem neuen Angebot gegenüber, durch einen Facebook-Like auf deren Website, noch vor dem eigentlichen Start des Dienstes, Ausdruck verliehen.

Ich gebe zu, ich „like“ noch schnell einmal, wenn ich etwas unterstützen möchte, oder mir etwas gefällt, was ja auch der Sinn der Sache ist. Allerdings war mir bis gestern zu wenig bewusst, dass ein solcher unbedachter „Like“ auch zu problematischen „Posts“ in den Nachrichtenströmen meiner Facebook-Freunde führen kann. Denn so hat mein Stoyfilter-Like offenbar gestern ausgesehen (danke @omenzi für den Hinweis): 

Was wir hier sehen, ist das fragwürdige Aufmacher-Bild der ersten Story des Storyfilter-Newsletters vom 15. Oktober 2013. Nur: Ich habe weder diese Story gelesen, noch geliked, geschweige denn beabsichtigt, dass mit diesem Bild und meinem Foto Werbung für Storyfilter gemacht wird. Ich wollte, zugegebenermassen wohl etwas naiv, mit meinem damaligen „Like“ von letzter Woche, die „Idee“ Storyfilter.com unterstützen, nicht aber einzelne Inhalte und bestimmt nicht diese Geschichte mit diesem Bild von gestern.  

Was lernen wir daraus: Ein Facebook-Like will bedacht sein. Ich werde in Zukunft auf jeden Fall vorsichtiger sein und wohl weniger oft den Like-Button klicken.

UPDATE: 

Alfonso von Wunschheim hat mich auf Facebook darauf aufmerksam gemacht, dass man in den Settings zu den Facebook Ads einstellen kann, ob die eigenen Likes für „Werbung“ benutzt wrden können. Das war mir nicht bewusst. Habe das soeben mal abgeschaltet. Und David Blum hat im Kommentar unten darauf hingewiesen, dass bei Google+ ähnliches Ungemach zu drohen scheint. 

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