Claude 3 in Perplexity AI, Arc Browser als KI-Tool, Datenschutzfragen im Fediverse, Finanzierung von Journalismus, LinkedIn und Journalismus, NYT gegen OpenAI ist wie Universal gegen Sony

Claude3 in Perplexity AI

Perplexity.ai hat Claude3 von Anthrophic für Pro User bereits integriert. Allerdings gibt es nur fünf Querries im besten Modell pro Tag.

https://www.threads.net/@perplexity.ai/post/C4JC8XaiBy2

Der Arc-Browser ist auch ein KI-Tool

Zum Beispiel mit den 5-Second-Previews, die ich laufend nutze.

Verbinden von Bluesky und Mastodon – Datenschutzfragen

Ein langer Beitrag, der die Komplexiät der Fragen darstellt, die im Zusammenhang mit dem Datenschutz auftauchen können, wenn zwei Social Media Plattformen miteinander verbunden werden sollten:
Bridging to Bluesky: The open social web, consent, and GDPR

Journalismus lässt sich nicht finanzieren?

Matthias Zehnder berichtet vom Basler Medientag, der offenbar auch keine neuen Ansätze zur Finanzierung des Journalismus hervorbringen konnte.

Der Journalismus hat keine inhaltliche Krise, er hat eine Finanzierungskrise. Die Medien lassen sich künftig nicht mehr finanzieren. Grund dafür ist die Digitalisierung: Die Ertragsmodelle in den Verlagen und die Medienförderung sind auf die alten Distributionskanäle ausgelegt, also auf Print, Radio und TV. In der digitalen Welt gelten ganz andere ökonomische Gesetze. Zum Beispiel machen die Verlage pro Nutzer nur noch etwa ein Zehntel des Umsatzes. Die fehlenden Erträge können sie in der Schweiz nicht durch Skalierung kompensieren, wie das etwa in den USA möglich ist. Neue Ideen für die Finanzierung unserer Medien tun deshalb Not.

Basler Medientag: Grossaufmarsch mit wenig Phantasie

Die Präsentation dieser Ideen am Schluss geriet allerdings zu einer reichlich phantasielosen Angelegenheit: Nachdem sich der Staat schon zu Beginn der Tagung selbst aus dem Spiel genommen hatte, rief eine Gruppe nach der anderen nach Stiftungen, die den Lokaljournalismus finanzieren solle. Von innovativen Fördermodellen war nicht die Rede, von neuen Businessmodellen schon gar nicht.

Basler Medientag: Grossaufmarsch mit wenig Phantasie

LinkedIn will in die News-Lücke springen, die Meta und X hinterlassen.

Man darf sich nicht täuschen lassen. LinkedIn wird den News-Verlagen keinen Traffic liefern, sondern will sie dazu bringen, ihren Content auf LinkedIn zu publizieren:

Driving the news: LinkedIn works with over 400 news publishers globally, Roth said, after expanding to 12 new markets in the last six months.
Those publishers are approved by LinkedIn to work with its in-house development and editorial teams to optimize their content across LinkedIn, whether that be through text posts, newsletters, podcasts, or increasingly, video. LinkedIn editors communicate daily with publishing partners through Slack channels and email to help inform them of what’s trending so that they can better optimize their posts.

LinkedIn doubles down on news as social rivals retreat

How it works: Unlike its rivals, LinkedIn is constantly looking for ways to drive traffic to relevant news content with things like publisher notifications and featured posts from LinkedIn News that draw from the published content on its site.
Overall, news publishers have amassed a collective following of over 240 million on LinkedIn. About 44 million, or 4.4%, of LinkedIn’s member base engage with content weekly in their LinkedIn feeds, a spokesperson said.

LinkedIn doubles down on news as social rivals retreat

New York Times gegen OpenAI sei wie Hollywood gegen Videorekorder in den 1970er Jahren

In the opening line of its argument to the court, Microsoft compares the lawsuit to Hollywood’s resistance to the VCR, which was created in the 1970s and allowed users to record television programs.

Microsoft compares The New York Times’ claims against OpenAI to Hollywood’s early fight against VCR

Diesen Kampf von Hollywood gegen den Videorekorder kannte ich noch nicht. Erinnert mich aber an den Kampf der Musikindustrie gegen den Kassettenrekorder.

Der Fall ging als «Sony Corp. of America v. Universal City Studios, Inc.» (Betamax Case) in die Rechtsgeschichte ein. Die Filmindustrie hat Sony, die mit ihrem Betamax-System den ersten erfolgreichen Videorekorder auf den Markt gebracht haben, für Verstösse gegen das Urheberrecht verklag…und zum Glück verloren. Der Entscheid viel mit 5:4 äusserst knapp aus. Stellen wir uns besser nicht vor, wo wir heute wären, hätte Universal gewonnen.

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