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Markus Ruf zum Thema „Brainstormings“

Der Werber des Jahres 2006 und 2001 Markus Ruf antwortet in der Werbewoche Nr.2/2006 auf Seite 16 auf die Frage "Was bringen Sie zu einem guten Brainstorming mit?":

"Ich muss Sie enttäuschen: Ruf Lanz macht praktisch keine Brainstormings. Das wirkt zwar trendig in ARD-Vorabendserien, wenn die Arbeit in einer Werbeagentur dargestellt werden soll. In Realität jedoch stammen die allermeisten guten Ideen aus dem Hirn einer einzigen Person, allein erschwitzt in der stillen Klause. Zusammen sitzen wir erst, wenn jeder bereits einige guten Ideen ausgebrütet hat, um die besten davon zu perfektionieren."

Ich zitiere diese Aussage nicht um gemeinsame Ideenfindungsprozesse generell schlecht zu schreiben. Aber die oft überhöhten Erwartungen an Brainstormings und die mit dieser Kreativtechnik verbundenen Vorstellungen über eine "coole" Arbeitsatmosphäre führen in zu vielen Fällen dazu, dass zu solchen Meetings eingeladen wird obwohl man viel einfacher ein paar wache und aktive Mitmenschen gebeten hätte, sich ein paar Gedanken zu einem Thema zu machen.

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