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Bundesratswahlen 2007: Überheblichkeit ist jetzt Fehl am Platz

Die neue Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf macht einen sympathisch besonnen Eindruck. Der Bundesrat als Regierungsgremium hat wahrscheinlich an Wirkungskraft gewonnen und die Ausgangslage für eine neue Versachlichung der politischen Auseinandersetzung ist nicht so schlecht, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Die SVP, bzw. die Anhänger der SVP-Politik zürcherischer Ausprägung sind aus verständlichen Gründen enttäuscht, empört, ja viele wahrscheinlich ziemlich wütend. Nur, innerhalb der SVP haben noch längst nicht alle soviel Ausdauer und Passion um nun jahrelang im Regen zu stehen und dabei die Faust zu ballen, ausser sie werden immer wieder von neuem angestachelt.

Die öffentlich zur Schau gestellte Häme einer Therese Frösch, das bereits gestern Abend schon wieder eingesetzte majestätische Gehabe eines Bundespräsidenten Couchepin, das inkompetente Geplauder zum Unterschied von Wirtschaft und Politik eines Andreas Gros, usw. helfen nicht gerade, den Verlierern von Heute einen Weg zurück in eine Politk des gegenseitigen Respekts zu finden.

Ich weiss natürlich, dass die wichtigsten Exponennten der SVP mit schlechten Manieren im Bezug auf das Ausfechten von Meinungsverschiedenheiten nicht gerade geizen. Gerade deswegen, sollte man es ihnen nicht gleich tun.

Mit der Zeit werden die einen oder anderen SVP Parlamentarier und ihre Anhänger sehen, dass sie weiter kommen, wenn sie konstruktiv mitarbeiten. Es besteht eigentlich eine grosse Chance den radikalisierten Flügel dieser Partei in den nächsten Jahren zu marginalisieren und den gemässtigen Teil neu zu integrieren und zu stärken, sofern von den Siegern dieser historischen Bundesratswahl auf Überheblichkeit verzichtet wird.

 

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One Response to Bundesratswahlen 2007: Überheblichkeit ist jetzt Fehl am Platz

  1. Christian 18. Dezember 2007 at 8:20 #

    Salve
    So nach ein paar Tagen, da scheint es in der SVP ein bisschen die Diskussion anzuregen. Ich denke mal frech, es hat der SVP gut getan. Der Wahlerfolg ist den Herren Vordenkern der Partei meiner Meinung nach ein kleines bisschen in den Kopf gestiegen.
    Ob nun pro oder kontra Blocher, die Nationalratswahlen sind kein Plebiszit fr die Bundesratswahlen resp. fr einen Bundesrat. In diesem Sinne finde ich persnlich die Verknpfung "whlt SVP, damit whlt Ihr BR Blocher" etwas frech. Das war auch der Grund, warum ich in diesem Fall nicht unbedingt fr eine Beibehaltung der personellen Zusammensetzung des BR war. Dazu kam dann noch der Quasi-Maulkorb fr die Bnder Vertreter im Parlament.

    Tja.. der Mist ist gekarrt und die Sache gelaufen… schauen wir in ein paar Monaten mal zurck?

    Christian

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