
Die Wikimedia Foundation meldet sich zum OpenAI-Verfahren und ist der Meinung, dass man zwischen Training und RAG unterscheiden muss und dass es sinnvoll ist, beim Training grosszügig zu sein und in diesem Falle nicht von einer Urheberrechtsverletzung auszugehen. Im Verfahren sind zwölf Klagen gegen OpenAI gebündelt, darunter jene der New York Times, und Wikimedia hat sich Ende Oktober als Dritte mit einem Amicus Brief eingeschaltet. Ich kann diese Position nur unterstützen. Ich hoffe sehr, dass sich in den nächsten Monaten beim Finalisieren der Vernehmlassungsvorlage für die URG-Revision in der Schweiz die Einsicht auch verbreitet, dass es besser für uns alle ist, wenn die Trainingsdaten möglichst restriktionsfrei verfügbar sind. Dazu kommt, dass es nahezu unmöglich ist, einen einigermassen sinnvollen Vergütungsmechanismus für die Nutzung von Informationen zum Training von KI-Modellen zu etablieren.