Dr. Karl Zay – Geschichtsschreiber des Bergsturzes von Goldau

Auf dem Weg von Bahnhof Arth-Goldau zur Rigi kommt man an einem Karl-Zay-Weg und an einem Brunnen mit einer Gedenktafel zur Erinnerung an Karl Zay vorbei.

Am 2. September 1806 ist der Rossberg zu Tal hinunter gestürtzt und hat u.a. die Gemeinde Goldau, den Steinerberger Ortsteil Röthen und Teile des Lauerzersees zugeschüttet und eine Flutwelle im Lauerzersee ausgelöst. Über 450 Menschen kamen bei dieser Naturkatastrophe, die wir unter dem Namen “Bergsturz von Goldau” kennen, ums leben.

Der Arzt und Politiker Dr. Karl Zay hat bereits ein Jahr später das Buch “Goldau und seine Gegend, wie sie war und was sie geworden“, zur Unterstützung der “übrigegebliebenen Leidenden” bei Orell Füssli in Zürich publiziert. Das Buch ist auch unter dem Namen “Schuttbuch” bekannt und gilt als eine der bedeutensten Quellen zu diesem historischen Erreignis.

Dr. Karl Zay

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Zum Fall Rappaz – Eine Polemik

Da sitzen sie, die Grossräte des christlichen Kantons Wallis und sind sich in Übereinstimmung mit der veröffentlichten Volksmeinung weitgehend einig: Keine Gnade für Rappaz!
 Ausschnitt Grosser Rat Wallis Sitzung vom 18.11.2010 gemäss Bildunterschrift Tages Anzeiger Print 19.11.2010
Da sitzen sie und verkünden, dass sich der Rechtsstaat nicht erpressen lassen darf. Alles was Recht ist, bitte sehr! Da sitzen sie und stehlen sich aus der Verantwortung, denn der Herr Rappaz hat ja selber entschieden, dass er nicht mehr essen, dass er sterben will. Da sitzen sie und machen klar: Querulanten haben nichts zu melden, und Kiffer schon gar nicht. Heben wir das Glas Fendant und stossen an: auf den Sieg von Gesellschaft und Moral!
Ich bin verärgert über die Sturheit des stärkeren Systems gegenüber dem schwächeren Individuum, über die mangelnde Reflektion in der Öffentlichkeit über Verhältnismässigkeiten in unserem Rechtsstaat und über die fehlende Bereitschaft unserer Gesellschaft in einem Einzelfall eine menschliche Entscheidung zu treffen.

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