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Telenoid – ein etwas gruseliger Telepresence Roboter

Prof. Hiroshi Ishiguro ist Direktor des Intelligent Robotics Laboratory der Universität Osaka. Er hat mit der Kopie seiner selbst einige Berümtheit auch ausserhalb der Szene erlangt. Seine Roboter sind allerdings nicht Roboter im allgemein verstandenen Sinne, also technische Einheiten, die selbständig kommunizieren oder sich autonom bewegen können, sondern eher Avatare, die möglichst viel dessen, was wir als „menschlich“ empfinden, vermitteln können.

Neben den möglichst nahe am Menschen entwickelten Typen wie dem Geminoid HI-2 und der weiblichen Version Geminoid F, haben Hiroshi Ishiguro und sein Team mit dem Telenoid auch eine Art Kommunikationspuppe entwickelt, die allerdings eher unseren Vorstellungen von Ausserirdischen aus Science-Fiction Filmen ähnelt.

Der Telenoid ist seit seiner Lancierung vor etwa 2 Jahren, eine gerne gezeigte Attraktion an Konferenzen und Ausstellungen, und soll eine Art Weiterentwicklung des Telefons darstellen, welche neben der Sprache auch einen Teil der körperlichen Präsenz übertragen und vermitteln können soll.

Naja, ich denke nicht, dass dieses eher gruselige Ding die Welt erobern wird. Auch kann ich mir kaum Vorstellen, dass sich Grosseltern an solchen Gummipuppen-Enkeln erfreuen werden. Genau dies ist aber einer der jeweils genannten Einsatzgebiete, wenn die Macher nach dem Sinn der Übung gefragt werden.

Es gibt einige Videos mit dem Telenoid im Netz, hier eines von der Ars Eletrconica 2010:

 

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