SAP’s Einstieg in den SaaS Markt

Wohl eher verstohlen und nebenbei hat SAP an der letzten Bilanzpressekonferenz ende Januar ein SaaS Produkt für mittelgrosse Unternehmen (Midmarket) angekündigt. Interessanterweise wird aber der Begriff Software as a Service von SAP in den entsprechenden Pressemitteilungen (hier und hier) nicht direkt verwendet.

Es wird von einer serviceorientierten Architektur gesprochen (Enterprise SOA), und dass das Produkt sowohl im "Hosting Verfahren wie auch on demand einsetzbar" sei. Ich frage mich, wie diese Aussage zu interpretieren ist. Wenn die Lösung über eine Multi-Tenant Architektur verfügt und damit der hohen Schule von SaaS entspricht, dann gibt es kein "Hosting" in dem Sinne mehr. Warten wir das zweite Quartal ab, dann gibt es mehr Infos zum neuen Produkt von SAP.

SAP’s einstieg in den SaaS Markt ist auf jeden Fall zu begrüssen. Das Modell wird dadurch definitiv salonfähig. Ob die Walldorfer es aber schaffen, ein gutes Produkt zu entwickeln, werden wir sehen. Ich frage mich, ob da genügend Herzblut für den Paradigmenwechsel vorhanden ist.

 

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Seit einiger Zeit experimentiere ich damit herum, die iTunes Library in der Cloud zu speichern und von dort zu nutzen. Endlich funktioniert es so wie es sollte, allerdings nicht so, wie ich ursprünglich wollte ;-).

Hier eine Kurzversion für die, die nur schnell wissen wollen wie es geht:

Die iTunes Library besteht einerseits aus den Musik und Video Files und der iTunes Datenbank, sowie den Album Covers und den iPhone / iPod Touch Apps. Der Speicherort der Musik und Videofiles kann in iTunes selbst geändert werden, während alle anderen Daten im selben verzeichnis wie das File iTunes Library.lib sein müssen.

Meine Lösung sieht nun so aus:

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