Offizielle Absage an DRM-Systeme der Schweizer Verwertungsgesellschaften

In der Musikbranche ist die Unsitte, die Files, die die Konsumentinnen und Konsumenten kaufen, mit Kopierschutz zu versehen, zum Glück schon länger Geschichte. In der Film- und in der Buchbranche leider nicht. Bei den meisten Verlagen und Autoren herrscht immer noch die Meinung vor, man müssen vom unehrlichen Käufer ausgehen, der ein einmal bezogenes Werk sofort in alle Welt verschickt und verschenkt oder sogar ins Netz stellt. 

Da ist es doch äusserst erfreulich zu lesen, dass die vereinigten Schweizer Verwertungsgesellschaften in einer FAQ zur Leerträgervergütung unmissverständlich klar machen, dass DRM keine Zukunft hat und die Rechteinhaber darauf verzichten sollten: 

…Soweit es [DRM-Systeme] gibt, sind es meist geschlossene Systeme, die nicht oder nur beschränkt mit einem anderen System verbunden werden können und Probleme bei der Archivierung schaffen. Der Zugang zu allen Werken und Leistungen ist für die Nutzer damit keineswegs gewährleistet. DRM-Systeme können auch unter Aspekten des Persönlichkeitsschutzes problematisch sein. Weder in der Musikwelt noch in einem anderen Bereich hat sich DRM durchsetzen können, und die vier grossen Major-Labels verkaufen ihre Musik im Internet über zahlreiche Plattformen ohne Kopierschutz. Die Schweizer Verwertungsgesellschaften lehnen DRM aus den genannten Gründen ab…

 (Bild: Ausschnitt des Fotos Warning DRM von YayAdrian auf Flickr, CC-BY 2.0)

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Seit einiger Zeit experimentiere ich damit herum, die iTunes Library in der Cloud zu speichern und von dort zu nutzen. Endlich funktioniert es so wie es sollte, allerdings nicht so, wie ich ursprünglich wollte ;-).

Hier eine Kurzversion für die, die nur schnell wissen wollen wie es geht:

Die iTunes Library besteht einerseits aus den Musik und Video Files und der iTunes Datenbank, sowie den Album Covers und den iPhone / iPod Touch Apps. Der Speicherort der Musik und Videofiles kann in iTunes selbst geändert werden, während alle anderen Daten im selben verzeichnis wie das File iTunes Library.lib sein müssen.

Meine Lösung sieht nun so aus:

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