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Les Paul – Loops und Effekte in den 1950er Jahren

 

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Les Paul hat nicht nur die weltberühmte Klassikerin unter den E-Gitarren, die Gibson Les Paul, entworfen, sondern auch Pionierarbeit im Bereich der Aufnahmetechnik geleistet. Er war einer der ersten, der sich intensiv mit dem Konzept des Multi-Track Recordings auseinandergesetzt und sehr früh auch erfolgreiche Popmusik auf diese Weise produziert hat. Vor der Erfindung dieses Aufnahmeverfahrens wurde Musik einfach live direkt auf eine Spur aufgenommen, was eine erhebliche Einschränkung der Möglichkeiten bedeutete Die Idee mehrere einzelne Aufnahme zu einer einzigen zu verschmelzen war zwar schon lange da und wurde auch bereits seit den 30er Jahren vereinzelt angewendet. So singt Lawrence Tibbett in der Titelmelodie zum Film „The Cuban Love Song“ 1931 am Ende des Songs in zwei Stimmen und der Jazz Musiker Sidney Bechet spielt in einer Aufnahme des Songs „Sheik of Araby“ von 1941 fast alle Instrumente selber, was übrigens damals die Musicians Union, eine Art Musikergewerkschaft in den USA dazu brachte, gegen dieses neue Verfahren des „Overdubbingszu protestieren. Les Paul war also nicht der erste Overdubber, aber er hat die Technik zusammen mit seiner damaligen Partnerin Mary Ford populär gemacht. In diesem Video aus dem Jahre 1953 sehen wir sehr eindrücklich, wie das zu dieser Zeit funktionierte. Ein Looper so gross wie drei Kühlschränke. Ich empfehle unbedingt, das Video bis zum Schluss zu geniessen, denn als zweiten Song spielen die beiden das grossartige „How High the Moon„. Viel Spass!

 

 

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