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Die zwei Seiten der Euphorie

Euphorie wird erwünscht, ja verlangt, wenn es um die gemeinsame Sache geht. Wenn wir mit dem Inhalt einverstanden sind, gefällt es uns, wenn der Redner etwas euphorisch ist. Gleichzeitig wird der Begriff aber gerne auch zur gezielten Diskreditierung des Gegners eingesetzt. Es wird ihm dann vorgeworfen, dass er euphorisch sei, dass er dadurch verblendet und nicht in der Lage sei, eine Sache nüchtern zu analysieren. Wenn wir den Begriff benutzen, können wir also, je nachdem ob wir ihn positiv oder negativ einsetzen, unsere Haltung gegenüber dem Gegenstand, in dessen Kontext wir ihn gebrauchen, erkennen.

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