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Swisscom: Mit selbstfahrenden Autos gegen die Netzneutralität

 

AutonomosLabs Team with Cars

Seit heute fährt für 2 Wochen ein selbstfahrendes Auto der AutonomosLabs, einer Abteilung der Freien Universität Berlin auf Zürcher Strassen. Das ist eine tolle Sache, denn diese technologische Entwicklung bietet sehr viel Potential für effizienteren Strassenverkehr, auch bei uns.

Interessant ist bei dieser Geschichte aber nicht das selbstfahrende Fahrzeug, sondern wie die Swisscom dieses nutzt um mit ihrer geschickten PR-Strategie gegen die Netzneutralität Stimmung zu machen. Das beginnt schon damit, dass die Swisscom-Kommunikation zu diesem Testprojekt so aufgebaut ist, dass sie suggeriert, Swisscom gehöre in Sachen selbstfahrende Fahrzeuge zu der forschenden Elite, ganz so wie Google.

Und das hat auch gut funktioniert. Die Medien in der Schweiz berichten unisono vom “Swisscom-Auto”, obwohl völlig klar ist, dass es sich eben nicht um ein Swisscom-Auto handelt, sondern um ein AutonomosLabs-Auto. Die Swisscom hat wohl keine einzige Zeile Code, geschweige denn eine Schraube, dazu beigetragen, dass dieses Auto fährt, sondern einfach mit Geld und guten Kontakten ein Testprojekt in der Schweiz organisiert.

Das müsste mich ja auch nicht stören, und ich kann mir vorstellen, dass meine Kritik auf den ersten Blick ziemlich kleinkarriert wirkt. Ich bin allerdings so ziemlich das Gegenteil von einem Maschinenstürmer oder Kleingeist.

Man muss diese Swisscom-Aktion in einem grösseren Zusammenhang sehen: Wir stehen in der Schweiz vor einer der wichtigsten Weichenstellungen im Telekommunikatonsbereich. Das Fernmeldegesetz soll revidiert werden und immer lauter wird der Ruf nach einer gesetzlich verankerten Netzneutralität. Die Swisscom wehrt sich, zusammen mit den anderen grossen Internetzugangsanbietern vehement dagegen, genauso wie ihre Kollegen in den USA und in der EU. Es geht um sehr viel. Für die Telekommunikationsunternehmen um sehr viel Geld und für uns alle um die Zukunft des offenen und freien Internets.

Diejenigen die darüber entscheiden werden, ob die Netzneutralität im Fernmeldegesetz verankert werden wird oder nicht, sind unsere Parlamentarier und Parlamentarierinnen in Bern. Die Swisscom hat traditionsgemäss ein sehr wirksames Lobbying-Netzwerk sowohl im Parlament wie auch in den Behörden und trotzdem kann sie sich, seit den vereinzelten Erfolgen der Zivilgesellschaft, nicht mehr wirklich sicher sein, dass die Netzneutralität nicht doch noch Gesetz wird. Deswegen hat sie ihre Lobbying- und Kommunikations-Aktivitäten in den letzten Monaten massiv ausgebaut. Eine ganz wichtige Komponente ihrer Strategie ist, den Parlamentariern weiss zu machen, sie stehe im internationalen Wettbewerb mit den grossen Internet-Anbietern wie Netflix, Facebook usw. und sie sei eigentliche die natürliche Schweizer “Google”, bzw. die Alternative dazu.

Unter diesem Aspekt muss man auch die PR-Aktion mit den selbstfahrenden Autos sehen. Es geht überhaupt nicht darum, dass die Swisscom Erfahrungen für die Mobilität der Zukunft sammeln will, sondern darum bei den politischen Entscheidungsträgern als “Google” der Schweiz in Erinnerung zu bleiben. Swisscom wird nach der Testfahrt in Zürich, das Auto auch noch nach Bern an die Juni-Session bringen und dort interessierten Parlamentariern und Parlamentarierinnen die Möglichkeit bieten, darin auf dem Bundesplatz herumzukurven.

Sie wird dann, und vor allem in Zukunft, keine Gelegenheit auslassen um zu Behaupten, dass eine gesetzlich garantierte Netzneutralität es unmöglich machen würde, solche Autos sicher zu betreiben und dass man darum heute auf keinen Fall einer solche Regulierung zustimmen darf, wenn wir nicht den Anschluss an diese neue Technologie verpassen wollen. Alleine darum, hat sich die Swisscom diese Aktion ausgedacht und weil die meisten Redaktionen nur noch Pressemitteilungen kuratieren, funktioniert das auch.

Dass wir für die Sicherheit der selbstfahrenden Autos vieles, aber keine Netzneutralität brauchen liegt auf der Hand, kann aber hier in diesem guten Video noch einmal gesehen werden.

Update, 13.5.2015, 07:53

Ich bin mit der Aussage konfrontiert worden, dass die PR-Kampagne der Swisscom, später eine weitere Begründung gegen die Netzneutralität untermauern soll, zu weit her geholt sei. Da bin ich natürlich entschieden anderer Meinung, denn das Verhindern einer gesetzlich sichergestellten Netzneutralität gehört zu den wichtigsten aktuellen politischen Projekten der Telekomindustrie weltweit. In der Schweiz kämpft die Swisscom an vorderster Front und nach allen Regeln der Kunst dagegen an. Dazu gehört insbesondere das “Behaupten” von Anwendungsfällen in welchen die Neutzneutralität “Probleme” bringen könnte. Ich betone, das sind Behauptungen, die alle jederzeit widerlegt werden können. Diese Behauptungen wirken aber bei vielen Politikern. Bisher beschränkten sich die “offiziellen” Äusserungen auf Felder wie Alarmsysteme und Telemedizin. Ich denke aber, wir, besonders die Parlamentarier, werden im Verlauf der Debatte um die FMG-Revision von der Swisscom bestimmt zu hören bekommen, dass die selbstfahrenden Autos mit Netzneutralität nicht zu machen sein werden. So wie das bereits der EU-Digitalkommissar Günther Oettinger oder der Nokia Chef Rajeev Suri getan haben.

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Videos aus den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen TV-Sender downloaden

MediathekView

Es ist zwar erfreulich, dass die öffentlich-rechtlichen TV-Stationen ihre Sendungen in ihren Online-Mediatheken im Netz bereit stellen. Doch leider werden die Ausstrahlungen bei den meisten Sendern nach ein paar Tagen wieder gelöscht (sogenannt depubliziert) und sie werden in der Regel nur als Stream, nicht zum Download angeboten.  Das ist vor allem dann ein Problem, wenn man eine Sendung zwecks späterer Referenz speichern möchte.

Die Software “MediathekView” für Mac, Windows und Linux schafft hier Abhilfe. Es lassen sich Sendungen aus den Online-Mediatheken von SRF, ORF, ARD, ZDF, BR, HR, SR, MDR, NDR, SWR, WDR, RBB, Arte und 3Sat schnell und einfach downloaden.

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Zuversicht in der Musik-Industrie

Digital-Music_Sales_Overtake_CDs_for_First_Time_-_WSJ

Zum ersten Mal haben die digitalen Einnahmen diejenigen der physischen Datenträger überholt, schreibt das Wall Street Journal. Und es scheint Zuversicht bei den grossen Musikkonzernen zu herrschen, dass sie einiges zu holen ist:

“If we keep the current trajectory, the industry will inevitably grow,” Sony Music International CEO Edgar Berger said…

Hmm… war da mal was?

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Internet.org ist ein Witz, leider kein lustiger.

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Die Internet.org Initiative von Facebook behauptet, sie bringe das Internet kostenlos in die armen Regionen dieser Welt. Das ist ein völliger Witz und es zeugt von einer unglaublichen Frechheit diesen “CompuServe”-Dienst als Internet zu bezeichnen. In einem Beitrag aus der Huffington Post Indien finden wir eine Liste der 38 Sites die aufrufbar sind. Ein System, welches einen kleinsten Bruchteil der verfügbaren Inhalte und Dienste bereit stellt und nur via Facebook als Gatekeeper überhaupt ermöglicht aufgeführt zu sein, als Internet-Zugang zu bezeichnen braucht schon eine gehörige Portion Unverfrorenheit. Aber wenigstens sehen wir wohin eine digitale Welt ohne Netzneutralität führt, in die totale Abhängigkeit von ein paar globalen Netzbetreibern.

Hier ist die Liste der 38 indischen Internet.org Services für das Archiv:

Aaj Tak: Read news in Hindi
AccuWeather: Get updated weather information
amarujala.com: Read news in Hindi
AP Speaks: Engage with local government
Babajob: Search for jobs
BabyCenter & MAMA: Learn about pregnancy and childcare
BBC News: Read news from around the world
Bing Search: Find information
Cleartrip: Check train and flight schedules & buy tickets
Daily Bhaskar: Read local news
Dictionary.com: Search for meanings of words
ESPN Cricinfo: Get cricket updates
Facebook: Communicate with friends and family
Facts for Life: Find health and hygiene information
Girl Effect: Read articles and tips for girls
HungamaPlay: Listen to music
IBNLive: Read news
iLearn: Learn from Women Entrepreneurs
India Today: Read local news
Internet Basics: Learn about the basics of the Internet
Jagran: Read local news
Jagran Josh: Get education and career information
Maalai Malar: Read news in Tamil
Maharashtra Times: Read news in Marathi
Malaria No More: Learn about malaria
manoramanews.com: Read local news
Messenger: Send messages to friends and family
NDTV: Read news
Newshunt: Read news in English
OLX: Buy and sell products and services
Reliance Astrology: Read your horoscope
Reuters Market Lite: Get farming and crop information
Socialblood: Register to donate blood
Times of India: Read news
TimesJobs: Search for jobs
Translator: Translate words and phrases
Wikipedia: Find information
wikiHow: Find information

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Die Rolle von Microsoft im Kampf der EU gegen Google

Microsoft__Once_an_Antitrust_Target__Is_Now_Google’s_Regulatory_Scold_-_NYTimes_com

Ein aufschlussreicher Artikel über die Rolle von Microsoft im derzeitigen Kampf der EU gegen Google:

Microsoft has kept its coffers full for the fight, spending more on lobbying here than any European company. And Microsoft has founded or funded a cottage industry of splinter groups. The most prominent, the Initiative for a Competitive Online Marketplace, or Icomp, has waged a relentless public relations campaign promoting grievances against Google.

Hier gibt es die ganze Geschichte: Microsoft, Once an Antitrust Target, Is Now Google’s Regulatory Scold.:

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Uber kollektivieren?

Ich bin kürzlich auf diesen interessanten Artikel aufmerksam gemacht worden  Der Autor schlägt vor, dass die Städte anstatt, dass sie Uber verbieten oder regulieren, vorschreiben, dass Fahrdienst-Unternehmen bzw. Fahrdienst-Vermittler nur erlaubt sind, wenn sie den Fahrern gehören. Ich finde, das ist ein bedenkenswerter Ansatz. In meiner idealen Welt, gibt es entweder keine Vermittler, also nur offene und für alle nutzbare Plattformen auf welcher sich echte P2P-Netzwerke etablieren können, oder wenn es solche gibt, gehören sie den Nutzern.

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Die Telkos haben das Gemeinwohl komplett aus den Augen verloren

Eler Strip Net Neutrality

Bild: CC-BY-SA, http://geekz.co.uk/lovesraymond/archive/cope-a-feel

 

Die US-Telekom Unternehmen klagen gegen die kürzlich erlassene Regelung zur Netzneutralität in den USA. In der EU torpedieren sie jeden Versuch zu einer Europaweiten gesetzlichen Regelung zu kommen und auch in der Schweiz wehren sich die grossen Anbieter mit allen Mitteln gegen die Netzneutralität. Eine Branche läuft weltweit Amok gegen eine Regelung, die völlig unbestritten der Allgemeinheit dienen würde. Es ist richtig, dass dadurch diesen Konzernen ein bestimmtes Geschäftsmodell verwehrt würden. Sie könnten kein Geld von den Diensteanbietern verlangen. Doch es kann nicht sein, dass wir für das Wohlbefinden von ein paar Grosskonzernen der Telekommunikations-Industrie die grossartigen Chancen und Möglichkeiten, die ein offenes Internet ohne Datendiskriminierung mit sich bringen, aufgeben. Kommt dazu, dass es der Branche weltweit fantastisch geht und ihre Einnahmen gerade im Internet-Zeitalter nur so sprudeln.

Es mag sein, dass es Manager und Aktionäre gibt, die der Meinung sind, dass ein Unternehmen nichts anderes als seinen Profit maximieren muss. Diese Haltung ist aber absurd, denn mit dieser Begründung könnte man jede Schweinerei legitimieren. Auch wenn das einige nicht einsehen wollen, jeder Akteur in einer Gesellschaft, auch ein Unternehmen, muss sein Handeln im Spiegel der gesellschaftlichen Anforderungen rechtfertigen können, denn ohne diese Gesellschaft würde es den Markt gar nicht geben. Das bedeutet, dass man neben der Frage, wie man Gewinne machen kann auch die Frage, was der Gesellschaft dient beantworten muss. Und gerade die Telkos in Europa, die meistens aus staatlichen Betrieben hervorgegangen sind, und zum Teil, wie die Swisscom in der Schweiz noch in staatlichen Händen sind, sollten sich dieser Fragen ganz besonders annehmen. Nur scheint es so, wenn wir die Netzneutralitätsdebatte betrachten, dass diese Branche das Gemeinwohl komplett aus den Augen verloren hat. Sie behaupten, dass es in unserem Interesse sei, dass sie gegen die Netzneutralität verstossen dürfen. Zynischer geht es fast nicht mehr.

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politico zu Victoria Woodhull

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Ich habe bei buch & netz eine Biographie der ersten Präsidentschaftskandidatin der USA im Programm. «Das Aufsehen erregende Leben der Victoria Woodhull» von Antje Schrupp ist eine spannend geschriebene Lebens- und Umfeldgeschichte über eine wahrhaft ausserordentliche Frau des 19. Jahrhunderts. Im Zusammenhang mit der Kandidatur 2016 von Hillary Clinton hat das Politico Magazin ein Portrait über Victoria Woodhull publiziert. (via buch & netz)

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Die Schweizer Nationalbibliothek stellt über 1000 Bilder der “Schweizer Kleinmeister” auf Wikimedia Commons zur freien Verfügung

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Bildquelle: Schweizerische Nationalbibliothek, GS-GUGE-BIRMANN-UND-FILS-C-13, WIkimedia Commons

Grossartige Neuigkeiten erreichen uns heute aus der Bundesverwaltung. Mehr als 1000 Bilder der “Schweizer Kleinmeister” aus der Sammlung der Geschwister Gugelmann sind ab sofort bei Wikimedia Commons in hervorragender Qualität und Auflösung zur freien Verfügung online.

 

 

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Wichtiges Crowdfunding-Projekt für mehr Transparenz der Wissenschaftsverlagsverträge mit Bibliotheken

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Hier gilt es wieder einmal ein wichtiges Projekt auf wemakeit.com zu unterstützen. Christian Gutknecht will erreichen, dass die Schweizer Hochschulbibliotheken ihre Verträge mit den grossen Wissenschaftsverlagskonzernen öffentlich machen müssen. Es ist ein offenes Geheimnis dass sich diese Verlage an öffentlichen Geldern dumm und dämlich verdienen und es an der Zeit ist, dass wir darüber auch öffentlich diskutieren können. Dazu müssen aber die Fakten auf den Tisch. Dieses Projekt kann vielleicht dazu beitragen. Dein Engagement ist gefragt.

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Inbound-Marketing und andere Links bei Niuws.

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Seit heute ist die Niuws App für IOS und Android Smartphones, aus der Küche des Startups Newscron, welches von Peter Hogenkamp geführt wird, offiziell verfügbar. Die Idee der App ist, dass ausgewählte Kuratoren interessante Links aus ihren Fachbereichen präsentieren und so den Lesern helfen die Spreu vom Weizen im grossen Strom der Netzinhalte zu trennen. Zu den ersten Kuratoren gehören viele Freunde, Kollegen und Bekannte aus der Webcrowd. Martin Steiger betreut die Box Digitales Recht, Martin Weigert die Internet-Ökonomie, Nick Lüthi den Medienwandel, Jan Tißler die Business Gadgets, Stefan Leuthold verlinkt zum Thema Digital Strategy und Lukas Stuber zu Search Marketing, um nur die zu nennen, die ich persönlich kenne.

Ich selbst kümmere mich um die Inbound-Marketing Box und werde dort relevante Links zu den Themen Content-Marketing, Lead Generation, Marketing-Automation, und anderen verwandten Topics verteilen. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass es beim Inbound-Marketing nicht darum ginge, Kunden aus dem Netz zu fischen, sondern der Fisch zu sein, der von potentiellen Kunden geangelt wird. In diesem Sinne, wünsche ich allen Leserinnen und Lesern viele leckere Fische in den Boxen der Niuws-App.

 

 

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E-Mail Top – Social Media Flop

Email and the internet top the list of important tools for online workers

In einer Online-Umfrage unter US-Angestellten hat das Pew Research Center erfahren, dass für 65% der amerikanischen Arbeitnehmern E-Mail sehr wichtig ist für ihre Arbeit, während dies für Social-Media-Services wie Twitter und Facebook nur gerade für 4% der Fall ist. 59% der Befragten finden Social Media für die Erledigung ihrer Arbeit überhaupt nicht wichtig. Was sie genau meinen, wenn 54% sagen, dass das Internet für sie sehr wichtig sei, bleibt aber unklar. Schade, dass Videoconferencing wie Skype, Google Hangouts oder Facetime nicht abgefragt wurden.

(via @gleonhard)

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In der Schweiz müssen wir 70 Jahre warten, Kanada und Neuseeland nur 50

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Dieses Jahr fallen in der Schweiz die Werke von Künstlern wie Edvard Munch, Wassily Kandinsky, Glenn Miller oder Antoine de Saint-Exupéry in die Public Domain, weil sie alle vor mehr als 70 Jahren gestorben sind. In der Schweiz, wie auch in vielen anderen Ländern dauert die Schutzfrist für urheberrechtlich geschützte Werk absurd lange 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.

Diese 70 Jahres-Frist wäre eigentlich durch die Internationalen Abkommen zum Schutz geistigen Eigentums nicht vorgeschrieben. In diesen Abkommen wird die Mindestschutzdauer auf 50 Jahre nach dem Tod festgesetzt, was immer noch viel zu lange ist, aber immerhin wären es 20 Jahre weniger. In Kanada, Neuseeland, Japan und vielen anderen Ländern hat man sich z.B. auf diese 50 Jahre beschränkt und ich denke nicht, dass diese Länder deswegen ein Problem im Bezug auf ihre kulturelle Produktion haben.

Wenn wir uns dann nächstes Jahr mit der Revision des Urheberrechts in der Schweiz und den Verschärfungsforderungen der Unterhaltungsindustrie herumschlagen, sollten wir daran denken, dass wir in der Frage der Schutzdauer bereits weiter gehen als nötig.

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DRM-Free Hörbuch-Anbieter downpour

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Audible, ein Amazon Unternehmen, beherrscht auch bei uns den Online-Hörbuch-Markt. Da ist jeder Wettbewerber willkommen, insbesondere wenn er, wie downpour, auf die unsäglichen Kopierschutzmassnahmen (DRM) verzichtet, die im Buchmarkt immer noch State-of-the-Art zu sein scheinen. Cory Doctorow hält auf BoingBoing eine kurze und heftige Laudatio auf downpour. Hoffen wir, dass dieser Anbieter dereinst auch den deutschsprachigen Hörbuch-Markt bedienen wird.

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Was die NSA und ihre Partner können und was nicht

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In der englischen Ausgabe von Spiegel-Online wurde kürzlich ausführlich zusammengefasst und aufgeführt, welche Dienste und Verschlüsselungskonzepte von der NSA und ihren Partnern geknackt werden können und welche nicht. Wer wirklich sicher sein will, dass niemand mitlesen kann, muss aber schon einiges an Aufwand betreiben:

Things become “catastrophic” for the NSA at level five – when, for example, a subject uses a combination of Tor, another anonymization service, the instant messaging system CSpace and a system for Internet telephony (voice over IP) called ZRTP. This type of combination results in a “near-total loss/lack of insight to target communications, presence,” the NSA document states.

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“Züri brännt” und andere Dokumente zur Zürcher 80er-Bewegung

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Der Film “Züri bränt” wird digitalisiert, damit er auch in Zukunft in Kinos gezeigt werden kann. Finanziert wurde das Vorhaben via Crowdfunding auf wemakeit.ch. Ich hoffe, dass der Film, dann dereinst auch online verfügbar gemacht wird. Er ist zwar hier bei artfilm.ch auch im VOD-Angebot, aber das dort eingesetzte System (Filmkey) ist umständlich und überhaupt nicht mehr zeitgemäss.

Es gibt bereits einiges an Archivmaterial zur 80er Bewegung in Zürich im Netz zu finden:

Stadt in Bewegung, Ausschnitte aus 16 Videos aus dem Videoarchiv ‘Stadt in Bewegung’. Zusammengestellt von Stöff Burkhard und Heinz Nigg.

Das Video war auf der DVD zum vergriffenen Buch “Wir wollen alles, und zwar subito!” aus dem Limmat-Verlag, welches erfreulicherweise als DRM-freies PDF E-Book beim Verlag verfügbar ist.

Die Videos liegen im Sozialarchiv und sind hier alle online.

Und natürlich die berühmte CH-Magazin Sendung vom 15. Juli 1980 mit Herr und Frau Müller.

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Bloggende Unternehmen generieren 55% mehr Web-Traffic und 70% mehr Leads als Unternehmen, die nicht bloggen

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Hubspot ist natürlich nicht ganz unvoreingenommen, wenn sie diese Behauptung in die Welt stellen und leider geben sie keine Quellen für die Zahlen an:

Bloggende Unternehmen generieren 55% mehr Web-Traffic und 70% mehr Leads als Unternehmen, die nicht bloggen.

Doch es leuchtet ganz einfach ein, dass Unternehmen die Interessante Inhalte für Ihre Zielgruppen ins Netz publizieren, mehr Besucher organisieren und wenn das Produktportfolio attraktiv und die Landingpages gut gemacht sind, auch mehr Leads generieren. Es ist darum erstaunlich, wie wenig Unternehmen nach wie vor auf dieses mächtige Inbound-Marketing-Instrument verzichten.

(Bildquelle: Pixabay, Public Domain)

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